1968 wurde die Turnhalle Ebnet eingeweiht. Seither dient sie für das Schulturnen und für die Vereine. Nun steht eine Renovation bevor. An der Gemeindeversammlung vom 27. Juni beantragt der Gemeinderat einen Kredit in der Höhe von 2,85 Millionen Franken.

«In diesem Betrag sind rund 2,1 Millionen für Sanierung der Bezirksschulturnhalle enthalten, rund 500 000 Franken entfallen auf die Neugestaltung des Pausenplatzes und 136 000 Franken auf die Installation einer Photovoltaikanlage», führt Gemeinderätin Susanne Gmünder Bamert aus.

Fassade, Fenster, Gebäudetechnik

Vorgesehen ist laut Gemeinderätin Gmünder Bamert, dass die Fassade neu verkleidet und isoliert wird. Das Farbkonzept ist noch nicht bekannt, es wird während der Bauphase bestimmt.

Zudem sollen neue Fenster mit Dreifachverglasung eingebaut werden. Im Untergeschoss der Halle wird die Gebäudetechnik (Heizung, Lüftung, Beleuchtung) saniert.

Die Lüftungsanlage wird dabei bis in die WC-Anlagen und ins Lehrerzimmer verlängert. Nur sanft saniert wird der Boden in der Turnhalle.

«Eine Untersuchung durch Spezialisten hat gezeigt, dass der Boden mit wenigen Ausbesserungen weitere 25 Jahre benützt werden kann», erklärt Gemeinderätin Susanne Gmünder Bamert.

Strom wird eingespeist

Rund 200 Quadratmeter gross soll die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Turnhalle werden. Eine Studie hat ergeben, dass mit einer Jahresleistung von rund 27 000 Kilowattstunden gerechnet werden kann.

«Der Strom wird analog zur Photovoltaikanlage auf der Dreifachhalle ins Netz des AEW eingespeist», so Susanne Gmünder Bamert. Die Panels werden sich nur durch die dunklere Farbe von der Ziegeleindeckung abheben.

Neben der Sanierung der Turnhalle und der Photovoltaikanlage ist im Kredit auch die Neugestaltung des Pausenplatzes beinhaltet. Der obere Bereich wird erweitert und soll künftig Sitzgelegenheiten unter Bäumen bieten.

Auf der unteren Ebene sind Spielflächen für Mühle und Schach sowie Tischtennistische geplant. Der bestehende Brunnen wird entfernt und auf der unteren Ebene durch ein Wasserspiel ersetzt.

Umsetzung 2015

Bei einer Zustimmung zum Verpflichtungskredit sollen die Renovations- und Umgestaltungsarbeiten ab den Frühlingsferien im kommenden Jahr in Angriff genommen werden. Verläuft alles nach Plan, sind Turnhalle und Pausenplatz bis zum Schulbeginn im August 2015 wieder benutzbar. «Wir haben diesen Zeitraum bewusst gewählt, da in diesen Monaten die Turnhalle weniger ausgelastet ist», erklärt Gemeinderätin Gmünder Bamert.

Derzeit laufen bereits Abklärungen zu Ausweichmöglichkeiten. Die Schule sollte die Sporthalle während der Bauphase nutzen können. «Mit den Vereinen werden wir das Gespräch suchen, wenn die Gemeindeversammlung dem Kredit zustimmt», beschreibt die Gemeinderätin das weitere Vorgehen.