Handball 2. Liga

TSV Frick und Magden/Möhlin kämpfen um den Aufstieg

Geschafft: Die Handballer des TSV Frick, hier wirft Captain Jan Hauser, spielen nächste Saison in der 1.Liga. Archiv/zvg

Geschafft: Die Handballer des TSV Frick, hier wirft Captain Jan Hauser, spielen nächste Saison in der 1.Liga. Archiv/zvg

Am Samstag beginnen für die Handballer des TSV Frick und der SG Magden/Möhlin die Aufstiegsspiele.

Es ist ein schönes Bild, das sich präsentiert, wenn man die 2.-Liga-Tabelle der Gruppe drei durch die Fricktaler-Brille betrachtet: Ganz vorne steht der TSV Frick, der sich mit sieben Punkten Vorsprung den Qualifikationssieg gesichert hat. Gleich dahinter folgt mit der SG Magden/Möhlin der nächste Vertreter aus dem Fricktal. Dank ihren starken Leistungen haben sich beide Mannschaften für die Aufstiegsspiele zur 1. Liga qualifiziert, wo jeweils drei Teams um zwei Aufstiegsplätze kämpfen.

Nach einem Unentschieden im allerersten Spiel gegen das vermeintlich schwächere Vikings Liestal hat die erste Mannschaft des TSV Frick zu einem richtigen Steigerungslauf angesetzt. Die nächsten sechzehn Partien konnte sie allesamt gewinnen.

Insgesamt bleiben die Fricker gar 19 Spiele in Serie ungeschlagen und liessen die Konkurrenz so schon bald hinter sich. «Dass wir vorne mitspielen können, haben wir gewusst. Dass wir uns aber schon so früh absetzen, kam überraschend», sagt Trainer Bruno Stadelmann. «Mit jedem Sieg ist unser Selbstvertrauen grösser geworden und wir haben auch Partien gewonnen, in denen wir nicht optimal gespielt haben.»

Frick ist auf Kurs

Dass die Fricker in den letzten drei Spielen noch die ersten beiden Niederlagen der laufenden Meisterschaft kassierten, änderte nichts mehr daran, dass sie die Qualifikation überlegen gewonnen haben. Doch damit ist die Mannschaft noch nicht am Ziel: Trainer Bruno Stadelmann und seine Jungs wollen den Aufstieg schaffen. «Der Wiederaufstieg in die 1. Liga war die Vorgabe des Vereins, als ich die Equipe vor knapp zwei Jahren übernommen habe. So gesehen sind wir auf Kurs», sagt Stadelmann.

In den Aufstiegsspielen trifft Frick auf Fortitudo Gossau II und Vevey – zwei Gegner, die man nicht allzu gut kennt. «Vevey haben wir noch nie spielen sehen und von Gossau habe ich lediglich eine 25-minütige Videoaufnahme. So oder so wird jedoch entscheidend sein, dass wir unser Spielkonzept umsetzen und vor allem in der Verteidigung hart arbeiten. Wir müssen um jeden Zentimeter kämpfen», gibt Stadelmann die Marschroute vor. Morgen, um 18 Uhr, können die Fricker in der heimischen Ebnet-Halle gegen Gossau bereits den ersten Schritt in Richtung Aufstieg machen.

«Winterthur ist der Favorit»

Ebenfalls morgen tritt die SG Magden/Möhlin zum ersten Aufstiegsspiel gegen Yellow Winterthur II an (14 Uhr, Eulachhalle Winterthur). «Das wird ein sehr schwieriges Spiel für uns, denn bei Winterthur spielen gleich mehrere ehemalige Nationalspieler mit. Das ist eine sehr erfahrene Mannschaft und für mich der klare Favorit in unserer Gruppe», sagt Trainer Igor Djeric.

Verstecken muss sich die SG Magden/Möhlin aber keinesfalls. Nach einem eher harzigen Saisonstart ist die Equipe zuletzt immer besser in Fahrt gekommen und hat neun der letzten zehn Partien gewonnen. «Wir hatten viele neue Spieler, die wir auf diese Saison hin in die Mannschaft integrieren mussten. Das hat länger gedauert als geplant. Dass wir jetzt trotzdem in den Aufstiegsspielen stehen, hätte keiner gedacht», freut sich Djeric.

Und die Chancen sind durchaus intakt, dass Magden/Möhlin nicht nur an den Aufstiegsspielen teilnimmt, sondern den Aufstieg auch ins Trockene bringt. Denn gegen die junge Equipe von Lausanne-Ville/Cugy, die in ihrer Gruppe lediglich den vierten Rang belegt hatte und in die Aufstiegsspiele nachgerutscht ist, sieht Djeric seine Mannschaft in der Favoritenrolle. «Wenn alles normal läuft, holen wir hinter Winterthur den zweiten Platz. Aber Aufstiegsspiele sind wie russisches Roulette – man weiss nie, was passiert.»

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