Mettauertal
Totes Kalb im Wald entsorgt: Polizei vermutet Bauer aus der Region

Ein Spaziergänger entdeckte in Wil im Mettauertal ein totes Kalb im Wald. Die Kantonspolizei geht davon aus, dass ein Bauer für die illegale Entsorgung verantwortlich ist.

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Die Sonne verlockte am Ostermontag zu einem gemütlichen Spaziergang. Dabei machte ein Spaziergänger in Wil im Mettauertal einen unerfreulichen Fund. Er entdeckte im Waldgebiet «Egghalde»/«Schiltegg» ein verendetes Kalb.

Dieses war rund eine Woche alt und hatte keine äusserlichen Verletzungen. Am Fundort waren Reifenspuren zu sehen. Aufgrund des Zustands des Kadavers geht die Polizei davon aus, dass das Tier über Ostern im Wald abgelegt wurde.

«Wir haben noch keine Hinweise, wer den Kadaver dort abgelegt hat», sagt Bernhard Grasser, Mediensprecher der Kantonspolizei, gegenüber Tele M1. Man müsse davon ausgehen, dass ein Bauer aus der Umgebung dafür verantwortlich sei, der das tote Kalb den Füchsen hätte überlassen wollen. Grasser begründet: «Dies hat man früher so gemacht, aber heute gibt es halt Vorschriften.» Falls man den Verantwortlichen finde, droht ihm eine Strafe. Die Polizei sucht Zeugen. (fvo)