Frick
Totalsperrung auf dem Schleichweg

Kurvenblenden versperren den Fahrzeugen den Weg auf der Waldstrasse, und zusätzlich ist die Strecke mit Fahrverboten ausgeschildert. Da gibts definitiv kein Durchkommen mehr auf dem Schleichweg von Schupfart nach Frick.

Walter Christen
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Hier ist jetzt wirklich Endstation: Kurvenblenden verunmöglichen die Weiterfahrt durch den Wald nach Frick in Richtung Weiherweg. Fotos: chr

Hier ist jetzt wirklich Endstation: Kurvenblenden verunmöglichen die Weiterfahrt durch den Wald nach Frick in Richtung Weiherweg. Fotos: chr

Denn für viele Autofahrerinnen und Autofahrer galt die Strasse von Schupfart via Seckenberg durch den Wald nach Frick als Abkürzung – sie wollten den «Umweg» über Eiken vermeiden. Dabei stellte sich heraus, dass der Zeitgewinn unter einer Minute lag und durch die vermeintliche Abkürzung nur etwa 2 Kilometer Wegstrecke eingespart werden konnten.

Am Weiherweg in Frick und bei der Ziegelei entstanden in den letzten Jahren neue Wohnbauten. Da dort, an der Peripherie der Gemeinde, schon immer relativ schnell gefahren wurde, drängten sich verkehrsberuhigende Massnahmen auf. Diese wurden vor einiger Zeit in Form von Aufplattungen auf der Strasse realisiert und durch eine Tempo-30-Zone auf der Strecke vom Restaurant Platanenhof bis zum Ende des Weiherweges.

Jetzt eine Sackgasse mit Fahrverbot

Damit der Durchgangsverkehr via Deponie Seckenberg nun ganz unterbunden werden konnte, erliess der Gemeinderat entsprechende Fahrverbote (ausgenommen Zubringerdienst). Wie die az Aargauer Zeitung vom Chef der Polizei Oberes Fricktal, Rolf Graf, in Erfahrung bringen konnte, wurde sogar ein Sackgasse-Schild montiert und die Strasse im Wald bei einer Abzweigung mittels Kurvenblenden total gesperrt; der Fahrverkehr ist somit völlig unterbunden.

Wie von einer Anwohnerin des Weiherwegs zu erfahren war, hat sich die Situation nun, rund eine Woche nach der Sperrung der Waldstrasse, ziemlich beruhigt. Aber noch immer ignorieren Autofahrer das Fahrverbot und stoppen erst vor der Barrikade im Wald – wenn sie wirklich nicht mehr weiterfahren können.