Vor rund sechs Monaten machte sich Barbara Meier ans Werk, um aus der Jugendstilvilla an der Bahnhofstrasse 11 in Frick eine Wohlfühloase zu machen. Nachdem sie mit vielen Helfern und Fachkräften den Garten hergerichtet, die Wände gestrichen und die Zimmer mit Möbeln, Accessoires und Vorhängen neu eingerichtet hat, erstrahlt das Haus Odermatt in einem neuen Glanz.

In 11 Zimmern können sich die Kunden inspirieren lassen

«Ich freue mich, dass es nach dem Umbau jetzt endlich losgehen kann und bin ‹gwundrig›, wie das neue Geschäft bei den Leuten ankommt», sagt Meier, die Ende Juni nach 21 Jahren das «Wohn Ambiente» an der Hauptstrasse aufgab. Gestern eröffnete Meier die Lokalität, in der sich die Kunden in elf verschiedenen Themenzimmern Inspiration für die eigenen vier Wände holen können.

Die verschiedenen Themenzimmer heissen etwa «Tischfinessen», «Kissengekuschel» oder «Schrankgeschreinert» und zeigen für jeden Wohnbereich entsprechende Einrichtungsvorschläge. Die Wände jedes Zimmers sind mit einer anderen Farbe gestrichen, damit die Stuckatur und die Accessoires möglichst gut zur Geltung kommen, sagt Meier. «Gleichzeitig wollen wir auch den Kunden eine gewisse Farbvorauswahl geben und ihnen zeigen, wie die Farben wirken.»

Für das neue Konzept mit an Bord geholt hat Meier den Betrieb Maler Vogel aus Frick und die Schreinerei Brogle aus Wittnau. So gibt es etwa in einem Zimmer verschiedene Schränke und Kommoden, an denen sich der Kunde orientieren kann, um sein Möbel nach Wunsch herstellen zu lassen.

Mit gemeinsamem Auftritt Synergien nutzen

«In gewisser Weise dient die Jugendstilvilla auch als Vermittlungsplattform für die Schreinerei und den Malerei-Betrieb», so Meier, die nachschiebt, dass man durch den gemeinsamen Auftritt Synergien nutzen will.

Veranschaulicht wird in der Jungendstillvilla auch, wie man ein Zimmer mit wenig Einsatz modernisieren kann. «Alte Fliesen muss man nicht von einer Wand abspitzen, man kann sie auch einfach mit Farbe anstreichen und erhält eine moderne Optik und spart sich gleichzeitig eine Menge an Arbeit», sagt Christoph Vogel, Geschäftsleiter des gleichnamigen Malerei-Betriebs.