Gansingen feiert seinen 775. Geburtstag am kommenden Wochenende mit dem Motto «tierisch gut». Damit den Besuchern wirklich etwas «tierisch Gutes» geboten werden kann, braucht es das Mitorganisieren, Mitgestalten und Mitanpacken ganz vieler. Thomas Szabo, OK-Präsident von «775 Jahre Gansingen – tierisch gut» ist stolz auf das gute, aktive Vereinsleben in seinem Dorf.

Umfrage: Was braucht es, damit Gansingen auch in Zukunft «tierisch gut» aufgestellt ist?

Dieses mache es überhaupt erst möglich, dass ein solches Fest durchgeführt werden kann. Im digitalen Zeitalter, in dem vieles nur noch über Smartphone und Co. abläuft, treffen sich in den Vereinen die Leute. «Hier geht man aufeinander zu, macht gemeinsam etwas. Nur so kann man etwas bewirken.» Und das nicht nur sportlich oder kulturell, sondern auch politisch.

Gansingen hat schon mehrfach bewiesen, dass es als kleine Gemeinde Grosses organisieren kann. Die Durchführung von zahlreichen nationalen Sportevents sind ein Teil davon. Aber auch das Bewahren der Eigenständigkeit gehört dazu. Gansingen liegt zwar im Mettauertal, gehört aber nicht als Dorfteil zur gleichnamigen Gemeinde mit ihren fünf Ortsteilen. Das Gansinger Stimmvolk hat sich gegen ein Mitmachen bei dem Zusammenschluss ausgesprochen.

Gansingen hat es in der jüngeren Vergangenheit immer wieder geschafft, den kantonalen, manchmal auch den nationalen Blick auf sich zu richten. Sei es mit einem Steuerfrühzahlwettbewerb oder einem Tour-de-Suisse-Etappenziel.

Und im Herbst 2014 sorgten einstige Bewohner von Gansingen für Schlagzeilen. Archäologische Ausgrabungen belegten, hier haben schon im 5. und 6. Jahrhundert Menschen gelebt und ein Stück Gansinger Geschichte geschrieben. Mit dem aktiven Mitmachen der Dorfgemeinschaft können auch in Zukunft noch viele weitere Kapitel geschrieben werden.