Rheinfelden
Tausende bestaunten das neue Wasserkraftwerk

Am Wochenende bot die Energiedienst AG anlässlich der offenen Tore interessante Einblicke in die Technik. Das kam beim Publikum sehr gut an. Tausende wollten die Innereien des Werks sehen und kamen zu Besuch.

Peter Rombach (Text und Fotos)
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Tausende bestaunen das Kraftwerk Rheinfelden
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Gewusel im Innern des Kraftwerks mit seinen dröhnenden Anlagen.
Verschnaufpause während anstrengendem Besichtigungsprogramm.
Jeder sein eigener Stromprouzent
Grosser Besucherandrang

Tausende bestaunen das Kraftwerk Rheinfelden

Ein Jahrhundertprojekt ist vollendet, am Wochenende durfte sich die Bevölkerung im neuen Wasserkraftwerk umsehen und modernste Technik kennenlernen. Tausende strömten zum «Tag der offenen Tore». Martin Steiger, Vorsitzender der Geschäftsleitung Energiedienst Holding AG, bestätigte am Samstag, dass die «hohe Politik von beiden Seiten des Rheins» das Vorhaben stets unterstützt habe und dass es dem Unternehmen gelungen sei, «aus eigener Kraft» die Investitionen zu stemmen.

Gegen 600 Millionen Franken mussten in die Hand genommen werden, um mit einer reinen Bauzeit von acht Jahren nun ein Kraftwerk bieten zu können, dessen mittlere Jahresproduktion bei etwa 600 Millionen Kilowattstunden liegt und das im Idealfall 1500 Kubikmeter Wasser pro Sekunde «verarbeiten» kann, um Strom ins schweizerische und deutsche Netz einzuspeisen.

Stadtammann Franco Mazzi sprach von einer «technischen Meisterleistung». Mehr noch: «Das neue Kraftwerk ist mit Sorgfalt in die Landschaft eingefügt worden.» Natur und Mensch befänden sich bei diesem Projekt im Einklang.

Oberbürgermeister Eberhard Niethammer deutete auf die derzeit viel diskutierte Energiewende. Auch kleineren Energieversorgern wie Kraftübertragungswerke Rheinfelden und der Rechtsnachfolgerin Energiedienst AG sei Grossartiges gelungen: «Zum richtigen Zeitpunkt und in der richtigen Phase geht dieses Kraftwerk in Betrieb», richtete er den Fokus auf erneuerbare Energien.

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