Laufenburg
«Tatort»-Kommissarin eröffnet das Kultschüür-Programm

Die Kultschüür präsentiert für 2017 ein abwechslungsreiches Programm mit Künstlern aus fast allen Sparten – den Startschuss gibt Schauspielerin Delia Mayer.

Peter Schütz
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Das Theater Wiwa mit seiner neuen Produktion «Acht Frauen». Peter Schütz

Das Theater Wiwa mit seiner neuen Produktion «Acht Frauen». Peter Schütz

Die Kultschüür startet ihr Programm am Samstag, 28. Januar: «Wir gehen als Verein Kultschüür in die vierte, aber sicher nicht letzte Runde», stellte Betriebsleiter Martin Willi an der Saisoneröffnung am Samstagabend klar.

Es sei zwar nicht immer einfach, aber: Willi hat ein engagiertes Team im Rücken, das die Durchführung so mancher exklusiver Veranstaltungen ermöglicht.

Wie eben diejenige diesen Samstag mit der vom Schweizer «Tatort» bekannten Schauspielerin Delia Mayer. In Laufenburg zeigt sie ihre andere Seite als Sängerin. Begleitet wird sie vom Bass-Klarinettisten Sha und von Schlagzeuger Kaspar Rast.

Weiter geht es am Mittwoch, 8. Februar, mit einem Abend im Zeichen von Alzheimer – auch dies ein spezieller Anlass mit szenischer Lesung, Podiumsgespräch und Einführung durch Carsten Niebergall, Geschäftsleiter der Alzheimervereinigung Aargau.

Die Vorbereitungszeit ist kurz

Den März eröffnet die aus dem Zurzibiet stammende Gruppe «Fe-m@il» um Sängerin Tanja Baumberger. Die Formation ist seit zehn Jahren im Kleinkunstbereich unterwegs. In Laufenburg präsentiert sie am 3. März ihr neues Programm «Gar nichts kapiert».

Zwei Wochen später haben erneut die Frauen das Sagen: Das Theater Wiwa führt die Kriminalkomödie «Acht Frauen» von Robert Thomas in der schweizerdeutschen Bearbeitung und Inszenierung von Martin Willi auf. «Wir haben eine sehr kurze Vorbereitungszeit mit vier bis fünf Proben pro Woche», berichtete Willi am Samstag.

Knapp zwei Monate vor der Premiere spielte das hauseigene Ensemble am Samstag drei Kurzszenen. Das Theater Wiwa besteht seit 2003, «Acht Frauen» ist die mittlerweile 26. Produktion. Die Aufführungen fallen in den Zeitraum vom 17. März bis 9. April.

Im Monat darauf, am 6. Mai, kommt ein musikalischer Leckerbissen in die Kultschüür: die «Burnout»-Country-Band mit sechs Musikern, sechs Stimmen und zwölf Instrumenten. Ein Experiment ist für den 9. Juni angesagt, eine Lesung in absoluter Dunkelheit mit vier Autoren und der Pianistin Esther Kaminsky-Deiss.

Die Sommerpause beendet der Laufenburger Kunstmaler Rudolf Schütz vom 8. bis 10. September mit der Ausstellung «Kultur und Brauchtum in Laufenburg». Kunst steht auch an der Hela im Mittelpunkt, wenn 20 Hobbykünstler aus der Region ihre Werke in der Kultschüür zeigen.

«Jazz Tigers» sorgen für Sound

Danach gibt es zweimal Sound aus Laufenburg: Am 23. September treten die «Jazz Tigers», am 22. Oktober tritt das Laufenburger Bläserquintett auf. Das Kulturjahr beschliesst ein reichhaltiges Programm über den französischen Autor Eric-Emmanuel Schmitt während 33 Tagen – mit acht Aufführungen des Theaters Wiwa («Hotel zu den zwei Welten»), einem Filmabend, einer Lesung und einer Ausstellung.

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