Die Kapo Graubünden bestätigt die Selbstanzeige: "Wir bestätigen den Fall insofern, als sich am Mittwoch ein Mann bei uns in Chur zur Selbstanzeige meldete. Er habe im Namen von Christian Kast Drohungen, auch via Social Media, gegenüber Behörden und Beamten gemacht", zitiert der "Blick" die Kapo. Zusammen mit der Staatsanwaltschaft Graubünden habe man Ermittlungen eingeleitet. Weitere Informationen zur Identität und zum Motiv des Täters gab die Polizei nicht preis.

Christian Kast war am Sonntag an seinem Wohnort verhaftet worden. In seinem Namen waren zuvor Drohungen verschickt worden, unter anderem gegen die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Kesb. Empfänger waren neben SVP-Nationalrat Andreas Glarner auch die Gemeindekanzlei von Sisseln, von wo Kast stammt, sowie eine ungenannte Aargauer Behörde. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass Kast nicht für die Drohnachrichten verantwortlich war, kam er wieder auf freien Fuss.

Am Dienstag äusserte sich Kast öffentlich zum Fall. Jemand versuche, sein Leben zu ruinieren, sagte er zu "Tele M1". (mwa)

Christian Kast aus U-Haft entlassen

Christian Kast aus U-Haft entlassen

Wegen angeblichen Morddrohungen: Acht schwer bewaffnete Polizisten durchsuchten sein Haus und brachten ihn zu einer Blut- und Urinprobe ist Spital.