Stein
Syngenta investiert 46 Millionen Franken in den Standort Stein

Der Basler Agro-Konzern Syngenta baut sein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Stein AG für 46 Mio. Franken aus. Erweitert werden sollen Infrastruktur und Kapazität.

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Syngenta baut den Standort Stein im Fricktal aus (Symbolbild)

Syngenta baut den Standort Stein im Fricktal aus (Symbolbild)

Keystone

Der Basler Agro-Konzern Syngenta baut den Standort Stein im Aargau aus. Die Inbetriebnahme des Erweiterungsgebäudes ist für Ende 2015 geplant, wie Syngenta am Dienstag mitteilte.

Syngenta betreibt in Stein seit 16 Jahren ein Zentrum für biologische Wissenschaften.

Eröffnet vor allem zur Unterstützung des Fungizid- und Insektizid-Screenings, sei es heute ein etabliertes, global bedeutendes Zentrum für chemische und biologische Kontrolle sowie die Stärkung, Saatgutbehandlung und Phänotypisierung - die umfassende Analyse von Eigenschaften - von Pflanzen.

Die Erweiterung umfasst über 30 neue Mehrzweck-Gewächshäuser auf insgesamt 860 Quadratmeter Fläche sowie rund 20 spezielle Klimakammern.

Diese sollen hochspezifische Klimaprofile für die fortgeschrittene Phänotypisierung ermöglichen. Mit dem Bau der von den Architekten Wilherm & Hovenbitzer entworfenen Erweiterung soll noch 2013 begonnen werden.

Der Ausbau zeige das langfristige Engagement von Syngenta für Investitionen in der Schweiz zur Erweiterung seiner globalen Forschungs- und Entwicklungskapazitäten, wird Christoph Mäder, für die Schweiz zuständiges Geschäftsleitungsmitglied, in der Mitteilung zitiert.

Stein sei wegen der Lage im Dreiländereck sowie der Nähe zu Universitäten und Forschungsinstitutionen von Weltklasse besonders attraktiv.