Laufenburg
Symphoniebis, Polka und Co. als Hommage an den österreichischen Komponisten Otto M. Schwarz

Die Stadtmusik überzeugte an ihrem Jahreskonzert in der Stadthalle mit vielfältiger Stückwahl von Game of Thrones über Disney

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Die Stadtmusik Laufenburg mit ihrem Dirigenten Martin Burgunder. Dieter Deiss

Die Stadtmusik Laufenburg mit ihrem Dirigenten Martin Burgunder. Dieter Deiss

Nach dem Auftritt der Jugendmusik Region Laufenburg stand der erste Teil des Konzerts der «Grossen» im Zeichen des österreichischen Komponisten Otto M. Schwarz. Die Stadtmusik präsentierte hier drei seiner anspruchsvollen, symphonischen Werke. Mit einem rasanten Einstieg begann der Konzertmarsch «Skyliner». Ein durchgehender, gleichmässiger Rhythmus des Schlagzeugs untermalte das Stück.

Es folgte «Terra Vulcania» mit zu Beginn geheimnisvollen Klängen – machte sich doch der Vulkan bemerkbar, bevor er dann mit mächtigem Getöse ausbrach. Imponierend waren die gelungenen Wechsel von den Piano- zu den Fortestellen und umgekehrt. Am kommenden Musiktag in Gansingen wird die Stadtmusik dieses Stück erneut aufführen. Den Abschluss machte die «Imperial Overture». Diese schildert eine Reise quer durch Österreich mit der Staatsbahn der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Die Musikantinnen und Musikanten verstanden es, die Fahrgeräusche samt dem Pfeifen der Lokomotive zu interpretieren.

Auch leichtere Kost

Weshalb aber diese Hommage an den österreichischen Komponisten? Dazu Martin Burgunder: «Wir hatten die ‹Terra Vulcania› für den Musiktag in Gansingen ausgewählt. Dabei stellten wir fest, dass dieser Komponist noch weitere, höchst spannende Werke geschrieben hat.»

Den zweiten Teil des Konzerts eröffneten Jugendmusik und Stadtmusik in gemeinsamem Spiel. Michael Brown fasste in «Highlights from Planes» die Höhepunkte aus der für einen Disney-Film geschriebenen Musik zusammen und arrangierte diese für ein Blasorchester. In «Sweet Caroline», einem Arrangement des bekannten Songwriters Neil Diamond, traten die beiden Spiele nochmals gemeinsam an, diesmal unter der Leitung von Reto Weiss, dem Vizedirigenten der Jugendmusik.

Etwas leichtere Kost gab es dann zum Abschluss: In «Game of Thrones» verstand es das Ensemble, das Motiv abwechslungsreich herauszuschälen. In «Roger Cicero on Stage» waren die bekanntesten Melodien des verstorbenen Pop- und Jazzmusikers zu hören. Zu gefallen wussten hier die Saxofon-Soli, insbesondere aber der Bigband-Sound, den die Stadtmusik in die Halle zauberte. In «Katharinen-Polka» kamen die Freunde der Marsch- und Volksmusik auf ihre Rechnung. Bevor dann die obligaten Zugaben folgten, kam nochmals Otto M. Schwarz zum Zuge, diesmal mit leichter Unterhaltungsmusik. (DD)