Swisslos bezieht neues Domizil planmässig

Die Lotteriegesellschaft beliefert seit Oktober ihre rund 6000 Verkaufsstellen vom neuen Logistikzentrum in Rheinfelden aus.

Dennis Kalt
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Rund ein Jahr nach dem Fundamentbau wurde das neue Logistikzentrum fertiggestellt.

Rund ein Jahr nach dem Fundamentbau wurde das neue Logistikzentrum fertiggestellt.

Bild: zvg

Swisslos hat ihr neues Logistikzentrum in unmittelbarer Nähe der Salzlager der Saline Riburg bezogen. Das Gebäude weist eine Gesamtnutzungsfläche von 5000 Quadratmetern auf und umfasst neben Waren- und Palettenlagern auch Büros und Werkstätten. Von hier aus werden seit wenigen Wochen die rund 6000 Verkaufsstellen der Lotteriegesellschaft etwa mit Losen, Spielscheinen und Quittungen beliefert.

Die Bauherrenabnahme fand am 9. Oktober statt. Am Montag darauf hat das Unternehmen mit dem Umzug begonnen. Dieser war zwölf Tage später ab­geschlossen. In dieser Zeit wurden in rund 90 Fahrten etwa 700 Paletten vom ehemaligen Logistikzentrum in Reinach BL nach Rheinfelden transportiert. «Trotz Corona konnten sowohl die Bauarbeiten als auch der Umzug ohne nennenswerte Schwierigkeiten abgeschlossen und durchgeführt werden», zieht Swisslos-Sprecher Willy Mesmer Bilanz.

Wichtig für die Swisslos war, dass während der Umzugsphase ihren Verkaufsstellen das Ma­terial nicht ausgeht. «Der ganze Wechsel war für unsere Verkaufsstellen zu keinem Zeitpunkt spürbar. Wie geplant, konnten die produktiven Arbeiten aus dem neuen Logistikzentrum rechtzeitig aufgenommen werden», sagt Mesmer. Zurzeit wird das letzte Material am neuen Standort in Rheinfelden eingelagert.

Die 35 Stellen, die im neuen Logistikzentrum angesiedelt sind, konnten mit dem Personal des ehemaligen Logistikzen­trums besetzt werden. «Da alle Angestellten den Umzug mitgemacht haben, mussten bisher keine neuen Stellen besetzt werden», sagt Mesmer.

Rund 70 Prozent der Solarpanels sind verkauft

Auf dem Flachdach des Gebäudes hat die AEW Energiedienste AG eine Solaranlage mit ins­gesamt 834 Modulen installiert. Grund hierfür ist, dass eine erste Solaranlage der AEW, die Ende 2018 in Rheinfelden auf dem Feuerwehrmagazin installiert wurde, auf grossen Anklang der Bevölkerung stiess. Einwohner der Stadt haben die Möglichkeit, Bezugsrechte für einzelne Module zu erwerben. Im Gegenzug erhalten sie für den Strom, der von ihren Modulen produziert wird, eine Gutschrift auf die Stromrechnung.

«Aktuell sind 70,26 Prozent der Solarpanels verkauft. Die Anlage läuft störungsfrei», sagt AEW-Sprecherin Silvia Geissmann. Diverse Marketingaktionen konnten wegen der Pandemie nicht durchgeführt werden, insgesamt sei man aber mit den Verkaufszahlen zufrieden.