az-Wahlkampfbus
SVP-Salz und EVP-Güggel: Das können Wähler bei Kandidaten abstauben

Kugelschreiber, Äpfel, Notizblock oder Sonnencreme gegen einen «SP»-Sonnenbrand: Die Nationalratskandidaten umgarnen mit einer breiten Palette von «Bhaltis» ihre Wähler. Die az zeigt die besten Goodies, die es im az-Wahlkampfbus in Schwaderloch gab.

Werner de Schepper (Videos) und Walter Christen (Text)
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«Damit du kein Roter wirst!»

«Damit du kein Roter wirst!»

AZ

«Ich sorge für einen gesalzenen Wahlkampf», betont Grossrat und Gemeindeammann Roger Fricker (SVP). Der Nationalratskandidat aus Oberhof meint das nicht bloss rhetorisch, sondern er tritt den Beweis sogleich an: Kleine Salzstreuer mit seinem Konterfei («Vom Volk - fürs Volk»), Kugelschreiber und Notizblöcke sind seine Werbegeschenke an das Publikum beim Schwaderlocher «Bahnhöfli».

Die Jungfreisinnige Jeanine Glarner, Wildegg, verteilt daneben Sonnencreme mit der Aufschrift «Damit du kein Roter wirst».

Und wie halten es andere Kandidatinnen und Kandidaten mit individueller Werbung? Von der EVP (beim az-Wahlkampfbus in Schwaderloch durch Silvia Guhl aus Oeschgen vertreten) gibt es Fruchtgummi-Güggel mit Zitronenaroma und Bleistifte.

Weniger kulinarisch, aber mit praktischem Nutzen wirbt CVP-Mann Christoph Koch für seine Kandidatur. Bei Koch gibt es Post-it-Zettel. Damit nichts vergessen geht – auch nicht, am Wahltag die richtige Liste und die richtigen Kandidaten auszuwählen.

Die Wittnauer Gemeinderätin Gertrud Häseli, Präsidentin der Grünen Aargau, verteilt Äpfel. «Für mich ist das natürlich das ökologisch naheliegendste Werbegeschenk.» Ausserdem setzt sich auf die Teilnahme an Podiumsdiskussionen, vor allem auch im bäuerlichen Umfeld.

Schlicht und einfach wirbt SP-Frau Elisabeth Burgener. Bei ihr gibt es Flyer, die den Weg nach Bern zeigen.

Übrigens: Ein Goodie für sich selbst genehmigte sich in Schwaderloch Roger Fricker: Der Postautofahrer und Gemeindeammann von Oberhof setzte sich sogleich ans Steuer des az-Wahlkampfbusses und parlierte dort mit az-Chefredaktor und Teilzeitbusfahrer Christian Dorer über die mehr als eine Million Kilometer, die der az-Wahlkampfbus in seinem früheren Leben schon abgespult hat. Fricker fand vor laufender Kamera selbst den richtigen Knopf, um noch etwas höher zu sitzen.

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