Für den Ernstfall
Strassenumfrage: «Haben Sie einen Notvorrat zu Hause?»

Schweizer Haushalte sollen laut «Schweiz am Sonntag» wieder 10 Kilogramm Notvorräte zu Hause aufbewahren. Unsere Umfrage zeigt: Die Fricktaler Haushalte sind gut gerüstet.

Nadine Pfeifer
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Umfrage: Haben Sie einen Notvorrat zu Hause?
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Hans Bürgi, Eiken «Ich habe zu Hause immer verschiedene Esswaren auf Vorrat. Dazu gehören Sachen wie Nudeln, Reis, Mineralwasser und verschiedene Konserven. Das ist aber nicht speziell als Notvorrat gedacht, sondern eher das, was ich im Alltag auch immer wieder brauche.»
Silvia Bienz, Hornussen «Ich denke, das hat jeder zu Hause. Wir haben viele Teigwaren, Büchsen, Reis und einen Tiefkühler. Wir haben auch sehr viel Wasser und Eistee und einen Sodastream. Aber was nützt uns das bei einem Stromausfall? Wie soll ich denn Reis kochen, wenn der Herd nicht funktioniert? Und die Gefriertruhe funktioniert dann auch nicht.»
Doris Herzog, Frick «Wir haben immer ein paar Dinge vorrätig. Zum Beispiel Mehl oder Reis und solche Sachen. Das sollte bei einem Stromausfall kein Problem werden für uns. Ich glaube eigentlich, alle haben wenigstens ein bisschen etwas zu Hause.»
Koni Schmid, Frick «Wir haben natürlich immer verschiedene Vorräte daheim. Zum Beispiel haben wir Teigwaren, Salz natürlich, Zucker, Öl, Reis und Mineralwasser. Mehl haben wir auch, aber davon eher wenig.»

Umfrage: Haben Sie einen Notvorrat zu Hause?

Nadine Pfeifer

Unter einem Notvorrat versteht man Wasser, Reis, Salz, Trockenfleisch, Konserven, Knäckebrot und eine Taschenlampe. Bei unserer Umfrage gaben die Passanten an, stets ein paar Dinge vorrätig zu haben. Wie die Vorräte bei einem Stromausfall jedoch zubereitet werden sollen, ist nicht ganz klar.

Die Sicherheitsverbundsübung, die 2014 durchgeführt wurde, lässt laut Projektleiter Toni Frisch darauf schliessen, dass die Auswirkungen einer längeren Strommangellage massiv unterschätzt wurden. Bei der Übung wurde eine Cyberattacke auf die Stromwirtschaft mit 48-stündigem Stromausfall nachgestellt. Der zweitägige Stromausfall würde zu einem Strommangel über zwölf Wochen führen, in denen nur 70 Prozent des benötigten Stroms zur Verfügung stehen.