Rheinfelden
Strandbad leidet unter dem Wetter – nun soll die Saison verlängert werden

Die KuBa Freizeitcenter AG in Rheinfelden präsentiert die Zahlen des Geschäftsjahrs. Thema an der Generalversammlung ist aber auch der nasse Sommer, der dem Strandbad zu schaffen macht.

Peter Rombach
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Wegen des schlechten Wetters bleibt das Strandbad oft leer – die Betreiber hoffen nun, die Saison verlängern zu können. ach

Wegen des schlechten Wetters bleibt das Strandbad oft leer – die Betreiber hoffen nun, die Saison verlängern zu können. ach

Peter Rombach

Von einer «überdurchschnittlichen Badesaison 2013» und einem «miesen Sommer 2014» war die Rede an der Generalversammlung der KuBa Freizeitcenter AG. Am Donnerstagabend herrschte grundsätzlich eine positive Stimmung, als Verwaltungsratspräsident Urs Hohler den Jahresbericht und die Bilanz erläuterte.

Längere Saison dank Heizung?

Strandbad wie Kunsteisbahn erfreuen sich bei der Bevölkerung in der Region grosser Beliebtheit, sind aber mit Blick auf die Besucherzahlen doch stark wetterabhängig. Dank einem neuen Fernwärmeanschluss kann das Badwasser nun aufgeheizt werden, wodurch sich das Unternehmen eine Saisonverlängerung erhofft.

Investitionen in eine umfassende Badsanierung prägten das Geschäftsjahr. Rund 5,2 Millionen Franken flossen, dank grosszügiger Förderung durch die Stadt, in Beckenerneuerung mit Chromstahl und Sprudelzonen sowie Techniksanierung, aber auch ins komplett neue Kinderplanschbecken mit diversen Wasserspielen für die kleinen Gäste, einen neuen Fünfmeter-Sprungturm am Rheinbecken und die Verbesserung der Grünanlagen. Der Eingangsbereich wurde ebenfalls optisch aufgewertet und hat nun moderne Drehkreuze, damit bei starkem Publikumsandrang die Leute schneller durchkommen.

Highight Gewerbeausstellung

«Dank des milden Winters konnten die Betonierarbeiten zügig vorangetrieben werden, wir erlebten keinerlei Verzögerungen am Projekt», freute sich Urs Hohler, dass nach nur siebenmonatiger Bauzeit die Badanlagen am 17. Mai wieder eröffnet werden konnten.

Als weiteres Highlight wertete er die grenzüberschreitende Gewerbeausstellung Anfang September auf dem KuBa-Areal, wobei der Verwaltungsratspräsident die «beispielhafte Zusammenarbeit» mit den ausstellenden Unternehmen hervorhob.

Mit der Eisvermietung in der Wintersaison zeigte er sich zufrieden, ebenso mit der angestiegenen Belegung durch Schulen. Um die sportlichen Voraussetzungen zu optimieren, denkt man in KuBa-Reihen daran, nun auch das kleine Eisfeld zu überdachen, nachdem schon 2003 die grosse Eisarena ihr schützendes Dach erhalten hatte.

Ein Blick auf die Erfolgsrechnung lässt einen Ertrag von 1,47 Millionen Franken erkennen, wobei der Defizitbeitrag der Einwohnergemeinde Rheinfelden mit knapp 690 000 Franken ausgewiesen ist. Beim Aufwand dominieren Betriebskosten (506 665 Franken), Abschreibungen (420 136) sowie Personalkosten (417 068). Unterm Strich verbleibt ein Gewinn von 9275 Franken, der laut Aktionärsbeschluss auf die neue Rechnung vorgetragen wird.

Eigenkapital von 2,3 Millionen

In der Bilanz der KuBa Freizeitcenter AG ist das Anlagevermögen – also das Strandbad, die Kunsteisbahn und das Restaurant – mit rund 5,96 Millionen Franken bewertet. Kurzfristiges Fremdkapital wird mit 984 892 Franken ausgewiesen, langfristiges mit 3,45 Millionen. Das Eigenkapital beträgt 2,31 Millionen.