Während andere noch auf den Sommer warten oder ihm schon nachtrauern, denkt die Stiftung Menschen mit einer Behinderung im Fricktal (MBF) bereits an Weihnachten. In diesen Tagen wurden die Weihnachtsangebote versandt: Weihnachtskarten, gezeichnet von Menschen mit Behinderung, einzigartige Klaussäcke – oder eine ab sofort erhältliche Geschenkkarte.

Eine Karte als Erinnerung

Die «HelpCard» bietet die Möglichkeit, Spenden zu verschenken. «Wir bekommen immer wieder Spenden anlässlich eines Geburtstags, einer Hochzeit oder eines Jubiläums.

In diesem Fall bekommt der Beschenkte aber lediglich eine Mitteilung, dass jemand in seinem Namen unsere Projekte unterstützt hat. Mit der ‹HelpCard› kann man dem Beschenkten nun auch etwas Handfestes überreichen», sagt Annigna Leutwyler, Leiterin der Kommunikation bei der MBF.

Das funktioniert so: Auf der Homepage der MBF stehen handgemalte Sujets aus dem Malatelier der Stiftung zur Verfügung. Auch ein eigenes Bild kann hochgeladen werden. Nach der Wahl des Motivs bestimmt der Kunde den Betrag, den er verschenken möchte (zwischen 10 und 500 Franken).

Dieser wird auf die Karte geladen. Der Beschenkte kann den Spendenbetrag dann mithilfe eines Kartencodes einlösen und selber entscheiden, für welches Projekt die Stiftung MBF das Geld einsetzen soll. Die Karte kann er als Erinnerung behalten oder wieder aufladen.

Idee stammt aus Deutschland

Die «HelpCard» richtet sich sowohl an Private, wie auch an Firmen. Die Idee dazu stammt aus Deutschland. Dort wurde die Karte 2010 lanciert. In der Schweiz ist die Karte noch weniger bekannt.

Die Stiftung MBF gehört zu den Ersten, welche die Spendenmöglichkeit anbietet. «Vor allem für jüngere Personen ist sie eine ideale Variante, die Menschen mit einer Behinderung im Fricktal zu unterstützen», glaubt Leutwyler. (NBO)