Die neue Gross-Projekt soll laut Novartis eine Schlüsselrolle in ihrem weltweiten Produktionsnetz einnehmen. Es werden Tabletten, Spritzen und andere Medizinprodukte produziert werden. Der Standort in Stein gehört zur Abteilung «Pharmaceuticals», die zum wichtigsten Wirtschaftszweig der Novartis zählt. 2011 brachte die Abteilung dem Konzern 30 Milliarden Franken Umsatz ein.

Für die Gemeinde eine grosse Sache

Für den Chemiekonzern arbeiten 1500 Angestellte aus Stein. Und mit der neuen Fabrik bleibt dies auch weiterhin so. Deswegen wird in den nächsten Tagen auch kein Einspruch gegen den Entscheid erwartet.

In letzten Jahren kaum Probleme

In Stein wurden schon mehrere Projekte von Novartis realisiert. Dabei kam es kaum zu Problemen, wie es von der Gemeinde gegenüber «SRF» heisst. Zu Reden gab dieses Projekt aber trotzdem: Ein feierlicher Spatenstich der Konzern-Leitung vor der Baubewilligung sorgte im Sommer 2012 bei der Bevölkerung gar nicht für Vorfreude.

Doch nun ist die Bewilligung da und wenn bis 25. März keine Beschwerden beim Aargauer Regierungsrat eingehen, soll voraussichtlich die Fabrik bis im Jahr 2016 fertig gebaut sein. (mis)