Mettauertal

Stärken der Einzelnen optimal einsetzen: Sechs Pfarreien schliessen sich zusammen

Bischof Felix Gmür predigte bei der feierlichen Errichtung des Pastoralraums Region Laufenburg in der Kirche in Mettau.

Bischof Felix Gmür predigte bei der feierlichen Errichtung des Pastoralraums Region Laufenburg in der Kirche in Mettau.

In der Kirche Mettau predigte Bischof Felix Gmür bei der Eucharistiefeier zur feierlichen Errichtung des Pastoralraums Region Laufenburg mit den sechs Pfarreien Gansingen, Ittenthal, Kaisten, Laufenburg, Mettau und Sulz.

Gemeinsam die grossen Herausforderungen der Zukunft meistern wollen die sechs Pfarreien Gansingen, Ittenthal, Kaisten, Laufenburg, Mettau und Sulz mit ihren 4400 Gemeindemitgliedern im neu errichteten Pastoralraum Region Laufenburg.

In einem sehr gut besuchten Festgottesdienst am Sonntag in der Pfarrkirche St. Remigius in Mettau wurde der Pastoralraum vom Basler Bischof Felix Gmür eingeweiht und das dafür verantwortliche Team eingesetzt. Pastoralraumleiter ist Thomas Frey, der eine 27-jährige Erfahrung im Kirchendienst mitbringt und seit drei Jahren Diakon in Laufenburg ist. Barbara Metzner arbeitet als Pastoralassistentin mit Schwerpunkten in Gansingen und Mettau, Helena Boutellier Kyburz, Pastoralassistentin in Ausbildung, hat ihre Schwerpunkte in Kaisten und Ittenthal, der Schwerpunkt von John Vara, leitender Priester, liegt in Sulz.

Vermittler des Glaubens

«Wann konnte jeder von uns das letzte Mal die Nähe Gottes mit der Kraft des Geistes und dem Strahlen des Lichtes erfahren» begann der Basler Bischof Felix Gmür seine Predigt. Wusste jedoch, dass es zwar schön ist, sich auch menschlich, nahe zu sein, Abstand dennoch ebenso wichtig ist. Genau so sei es mit Gott. Nähe und Distanz, Vertrautheit und Ehrfurcht gehören zum Glauben.

Vermittler zu den Menschen seien die Propheten und als solche könne jeder Seelsorger, aber auch jeder Katholik in den Gemeinden tätig sein. Zur Errichtung des Pastoralraumes und zu dessen Gelingen brauche es solche engagierte Menschen. Ihnen galt sein Dank im Festgottesdienst.

Traditionen erhalten

Diakon Thomas Frey stellte das frisch entworfene Pastoralraumlogo vor, das als Zeichen der Verbundenheit nun über den sechs Pfarreien leuchtet. Zusammen mit Vertretern der Kirchenpflege wurde es installiert: eine leuchtende Sonne mit sechs Strahlen, einer üppig grünen, bergigen Landschaft und dem blauen Wasser des Rheins. «Viel Arbeit, viel Zeit und viel Mühe in zwei Jahren Vorbereitung wurden investiert und führten uns zu einer guten, konstruktiven Zusammenarbeit» bedankte sich Thomas Frey.

Und weiter: «Durch den neu errichteten Pastoralraum Region Laufenburg können die Ressourcen für alle Gemeinden besser genutzt, die Stärken der Einzelnen optimaler eingesetzt werden.» Vertretungen untereinander seien unkomplizierter, auch für die Sekretärinnen, die nun nach einem einheitlichen Buchhaltungsprogramm arbeiten. Wichtig dabei sei, dass die örtlichen Pfarreisekretariate erhalten bleiben, ebenso wie Kirchenpflege, Pfarreiräte und die jeweiligen Traditionen. «Eine herausfordernde, gemeinsame Aufgabe für uns alle ist demnächst die Jugendarbeit», so Frey.

Die Kirchenchöre unter der Leitung von Pius Moser umrahmten den feierlichen Gottesdienst und sangen die «Messe breve no.7 in C» von Charles Gounod, Organist war Ghasem Monenai.

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