Rheinfelden
Staatsanwaltschaft in Rheinfelden nimmt weitere Hürde

Die Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg und die Kantonspolizei Rheinfelden sollen neu auf dem Werkhofareal Rheinfelden untergebracht werden. Die Kommission für öffentliche Sicherheit hat den Kredit über 3,14 Millionen Franken nun gutgeheissen.

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Visualisierung des geplanten Gebäudes der Staatsanwaltschaft in Rheinfelden.

Visualisierung des geplanten Gebäudes der Staatsanwaltschaft in Rheinfelden.

zvg

Ende September 2011 hat der Regierung die Katze aus dem Sack gelassen und Rheinfelden als Standort für die zumsammengelegten Staatsanwaltschaften Rheinfelden und Laufenburg bestimmt.

Auf Areal Werkhof soll ein neues Gebäude gebaut werden. In den Augen der Regierung ist das die beste und auch kostengünstigste Lösung. Ausschlaggebend waren unter anderem die Wirtschaftlichkeit sowie die gute Erreichbarkeit durch den öffentlichen Verkehr.

Die Kosten für Planung und Bau belaufen sich im Areal Werkhof auf 3,14 Millionen Franken. Der jährlich wiederkehrende Nettoaufwand für die Miete beträgt 297'000 Franken. Die Kommission für öffentliche Sicherheit hat den Kredit nun gutgeheissen.

Kauf günstiger als Miete?

Einzelne Kommissionsmitglieder hätten das neue Gebäude zwar lieber gekauft als gemietet, weil sie das als kostengünstiger erachten. Doch für die Ortsbürgergemeinde Rheinfelden steht ein Verkauf des Grundstücks nicht zur Diskussion.

Ausserdem wurde der Minergie-P-Eco Standard als Kostenfaktor in Frage gestellt. Unbestritten waren die Synergieeffekte, die durch die Zusammenlegung der Staatsanwaltschaft und der Kantonspolizei erzielt werden können. Einzelne Kommissionsmitglieder zeigten sich enttäuscht über den Verlust der Staatsanwaltschaft Laufenburg an Rheinfelden.

Die Kommission stimmte der Vorlage grossmehrheitlich zu. Diese wird voraussichtlich Ende November 2012 im Grossen Rat behandelt.