Zeihen
Spuren der Verwitterung: Bildhauer behebt Frostschäden an Grab

Bildhauer Beat Mazzotti beseitigt an der Skulptur beim Gemeinschaftsgrab Spuren der Verwitterung. Der Friedhofschmuck soll nach Abschluss der Arbeiten im Frühling wieder in alter Frische erstrahlen.

Walter Christen
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Feuchtigkeit dringt in die Skulptur des Gemeinschaftsgrabes in Zeihen ein, und durch Eisbildung lösen sich Gesteinsteile.

Feuchtigkeit dringt in die Skulptur des Gemeinschaftsgrabes in Zeihen ein, und durch Eisbildung lösen sich Gesteinsteile.

Walter Christen

Die am 19. Oktober 2008 eingeweihte Skulptur des Gemeinschaftsgrabes auf dem Friedhof in Zeihen weist bereits beträchtliche Spuren der Verwitterung auf. Die poröse Struktur des Steins ermöglicht das Eindringen von Feuchtigkeit, die in der kalten Jahreszeit gefriert.

Durch die Eisbildung lösen sich Gesteinsteile ab. Der Bildhauer Beat Mazzotti, Frick, wird nun die Frostschäden in Garantie aufmodellieren. Anschliessend wird die Skulptur mit einer Kalksteinplatte stabilisiert und mit einer Glasplatte überdeckt.

Diese Arbeiten werden im Frühjahr ausgeführt. Bei dieser Gelegenheit wird am Friedhofgebäude eine zweite Schriftplatte montiert. Die Namen der im Gemeinschaftsgrab beigesetzten Verstorbenen werden jeweils einmal im Jahr auf Allerheiligen nachgeführt.

Grabräumungen auf dem Friedhof

Ein weiteres Thema, welches den Friedhof Zeihen betrifft, sind die Grabräumungen. Nach Ablauf der gesetzlichen Ruhezeit von 25 Jahren (Sterbejahr 1988) werden in diesem Frühjahr die Erdbestattungsgräber 254 bis 299 sowie die Urnengräber der obersten Grabreihe aufgehoben.

Der Gemeinderat hat die Angehörigen schriftlich ersucht, die Gräber bis Ende April zu räumen. Gestützt auf das Zeiher Friedhof- und Bestattungsreglements wird der Unterhaltsbetrieb anschliessend die nicht beseitigten Grabmäler entfernen und die frei werdende Fläche begrünen. Bei allfälligen Fragen gibt Friedhofgärtner Christian Bühler gerne weitere Auskunft. (AZ)