Herznach

Spitex-Standort wird per Ende September aufgehoben

Die Spitex Herznach gibt ihren Standort auf. (Archiv)

Die Spitex Herznach gibt ihren Standort auf. (Archiv)

Die Spitex Fricktal AG schliesst Ende September die Aussenstelle in Herznach. Die Kunden sollen davon zwar nichts merken, informiert werden sie aber trotzdem fleissig.

Die Gemeinden Herznach und Ueken haben gemeinsam mit der Spitex Fricktal AG beschlossen, den Spitex-Standort in Herznach aufzuheben. Die Schliessung soll auf den 30. September erfolgen. Das geht aus einer Mitteilung der Gemeinden hervor.

Vor rund zwei Jahren, bei den Gesprächen zur Gründung der Spitex Fricktal AG – einem Zusammenschluss von Spitex-Organisationen aus 21 Gemeinden – war betont worden, dass der Standort erhalten bliebe.

«Das ist uns bewusst», sagt Catherine Gasser, Vizeammann in Herznach. Die letzten Monate hätten aber gezeigt, dass der Standort nur selten genutzt wird – sowohl von den Mitarbeitenden, als auch von den Kunden. «Die Erfahrungswerte sind klar: Den Raum braucht es nicht», sagt Gasser.

Die Einsätze in Herznach und Ueken werden bereits jetzt vom Standort in der Nachbargemeinde Bözen aus koordiniert. Im Verlauf des Jahres sind die Pflegeteams Bözen und Herznach zusammengeführt worden.

Die Bevölkerung wird über den Schritt noch detailliert informiert: Kommende Woche werden in alle Haushaltungen in Ueken und Herznach entsprechende Flugblätter verteilt.

Flugblätter in Haushalte

Für die Kundinnen und Kunden habe die Schliessung des Standortes keinerlei Nachteile, sagt Spitex Fricktal-Geschäftsleiterin Rosmarie Urich. «Das Erreichbarkeitskonzept ermöglicht es, auf feste Präsenzzeiten in den Standorten zu verzichten», erklärt sie.

Die Geschäftsstelle in Stein ist telefonisch unter der Woche jeden Tag morgens und nachmittags erreichbar. Die Aufhebung des Standorts in Herznach soll derweil die einzige Veränderung in diese Richtung sein. «Alle anderen Standorte sind gut ausgelastet», sagt Urich.

Was mit den Räumlichkeiten im alten Schulhaus in Herznach passiert, wenn die Spitex Ende September ausgezogen ist, bleibt vorerst noch offen. Sie sind im Besitz der Gemeinde. «Möglich ist, dass die Schule weiteren Raumbedarf hat, jetzt, wo die 6. Klasse im Dorf ist. Aber auch eine Vermietung ist denkbar», sagt Vizeammann Gasser.

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