Vor 20 Jahren schlossen sich die Gemeinden Frick, Oeschgen, Gipf-Oberfrick, der Hauspflegedienst sowie die Benz’sche Stiftung zusammen, 2003 erfolgte die Fusion mit Oberhof, Wölflinswil, Wittnau und Kienberg. Ab da nannte sich die Organisation Spitex Regio Frick und übernahm die Versorgungspflicht für diese Region.

Mit dem Tag der offenen Tür wollte Geschäftsleiterin Daniela Teutsch mit ihrem Team die grosse Palette der möglichen Dienstleistungen hautnah präsentieren, aufzeigen, dass das Leben zu Hause für hilfe- und pflegebedürftige Menschen aller Altersgruppen möglich ist. Natürlich immer in Abstimmung mit den Angehörigen und den damit verbundenen wirtschaftlichen Gegebenheiten. Der Erhalt der Selbstständigkeit steht dabei an oberster Stelle. «Die Spitex in unserer Region geniesst als Non-Profit-Unternehmen eine sehr hohe Akzeptanz. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ausnahmslos um beste Qualität bemüht», betonte Teutsch. Und weiter: «Unsere Klienten stehen im Zentrum unseres Handelns.» Neben einem umfangreichen Pflegeangebot kann auch Haus- und Familienhilfe in Anspruch genommen werden, Mittagstisch ist möglich, alle Mitarbeiterinnen sind geschult in Palliativ Care. Neu sind auch die Psychiatriepflege und die Ausbildungsverpflichtung.

Wie die Spitex Frick stets am Puls der Zeit war und ist, mit der rasanten Entwicklung der letzten Jahrzehnte Schritt gehalten hat, zeigte eine Ausstellung von 1998 bis heute. Angesichts der immer älter werdenden Bevölkerung wird ihre Bedeutung als Player in der Region immer grösser werden.

Thematisiert an diesem Tag wurden auch die MiGel-Leistungen (Mittel und Gegenstände), die seit 2018 nicht mehr inklusive sind bei den Krankenkassen. Dadurch sei teils, so Teutsch, eine Finanzierungslücke entstanden.

Das Interesse der Besucher war gross. Neben dem Angebot zum Messen von Blutdruck und Blutzucker wurden viele individuelle Gespräche geführt mit ausführlichen Informationen. Ein kleines kulturelles Angebot rundete den Tag ab.