«Gesundheitsversorgung sichern – Spital Laufenburg erhalten»: Unter diesem Motto lancierte ein überparteiliches Komitee eine Petition für den Erhalt des Spitals Laufenburg. Die Petitionäre reagierten damit auf die Ankündigung des Gesundheitszentrums Fricktal (GZF), dass für das Spital Laufenburg zwei Redimensionierungs-Szenarien geprüft werden. Bei Szenario 1 würde die stationäre Chirurgie von Laufenburg abgezogen, bei Szenario 2 würde zusätzlich auch die stationäre Medizin nach Rheinfelden verlegt (die AZ berichtete). Gestern übergaben nun René Leuenberger (FDP) und Rolf Schmid (SP) im Namen des Komitees 2164 Unterschriften an GZF-Verwaltungsratspräsidentin Katharina Hirt und GZF-CEO Anneliese Seiler. Die GZF-Verantwortlichen bedankten sich bei den Petitionären für ihr Engagement. Eine definitive Entscheidung sei noch nicht gefallen, sagte GZF-Pressesprecherin Miriam Crespo, dies werde auch in der Mitarbeiterinformation vom Donnerstag so kommuniziert.

Vor Wochenfrist hatte Hirt bereits den Förderverein des GZF orientiert. Damals sagte sie: «Aufgrund der Unterstützung von politischer Seite, durch die Hausärzte und einer Situationsevaluierung haben wir uns dazu entschieden, Szenario 1 weiterzuverfolgen: ein Akut-Spital ohne Chirurgie. Dieses bleibt unser Favorit.» Für die Petitionäre ist dies ein Zeichen, dass es «in die richtige Richtung geht», wie Schmid sagt. «Ich habe das Gefühl, dass unsere Botschaft gehört wurde.» (mf)