«Die Zeininger Ortspartei war viele Jahre aktiv und hatte auch immer wieder Mitglieder aus den anderen Talgemeinden», erklärt Maria Wiederkehr, die in der Ortspartei als Kassierin amtete und dieses Amt auch in der Sektion Wegenstettertal ausüben wird. Im vergangenen Jahr nahm der Plan, eine gemeinsame Sektion für die vier Talgemeinden Zeiningen, Zuzgen, Hellikon und Wegenstetten zu gründen, Formen an, so Maria Wiederkehr.

Demokratie stärken

Ein entsprechender Entscheid gefällt und die elf Mitglieder lösten die Ortspartei Zeiningen per 30. Januar dieses Jahres auf. Am 15. März folgt nun die Neugründung der Sektion Wegenstettertal. Das Präsidium übernimmt Sandro Stocker aus Wegenstetten. Wie viele Mitglieder die neue Sektion zählen wird, ist noch nicht klar. «Die bisherigen Mitglieder der Ortspartei Zeiningen machen sicher alle weiter. Wir hoffen aber auf neue Mitglieder», so Maria Wiederkehr. Und weiter: «Wir möchten die Menschen ermutigen, die direkte Demokratie zu leben. Selbstverständlich suchen wir dazu auch Personen, die bereit sind, politische Ämter in den Gemeinden zu übernehmen.»

Cédric Wermuth referiert

Die neue Sektion werde wie bis anhin die Ortspartei die Traktanden der Gemeindeversammlungen vorbesprechen, erklärt Maria Wiederkehr. «Es ist jedoch möglich, dass der Stellenwert leicht sinkt», so Wiederkehr, schliesslich gehe es nun um vier Gemeinden. Dies könnte ein Nachteil einer Sektion gegenüber einer Ortspartei sein. Als Vorteil sieht sie dagegen, dass nun im gesamten Tal eine Gruppierung vorhanden sei, die Personen unterstützen könne, die ein Amt ausüben möchten.

Am Gründungsabend wird auch der Aargauer SP-Nationalrat Cédric Wermuth im Restaurant Rössli in Zuzgen vor Ort sein. Nach der eigentlichen Sektionsgründung um 19 Uhr und der Vernissage des Buches «Der rote Funker» wird er um 20 Uhr über die 1:12-Initiative der Juso referieren. Maria Wiederkehr freut sich auf den Auftritt des Nationalrates. «Er erklärte sich sofort bereit, nach Zuzgen zu kommen und zu referieren.»