Die Oberstufen-Schulanlage Ebnet wurde am Donnerstagnachmittag zu einer kunterbunten, abwechslungsreichen Budenstadt. Kurz vor den Sommerferien stand für einmal nicht Mathe, Deutsch und dergleichen auf dem Stundenplan. Vielmehr war ausgelassener Jahrmarkt angesagt. Und das nicht nur für die Oberstufenschüler, sondern auch für die Mädchen und Buben der Primarschule, der Kindergärten sowie der Heilpädagogischen Schule. Wo viel geboten wird, gilt auch die Qual der Wahl. «Wollen wir zu der Wasserrutsche?» – «Kommt, wir probieren es mit dem Strohsackkämpfen!» – «Da hinten gibt es Bull-Riding und Bungee-Running. Gehen wir hin?» «Wenn Du mit dem Schokokuss mich statt das Loch triffst, dann schmeisse ich ihn Dir gleich auch ins Gesicht.» – «Wo ist der Schlüssel für den Wasserhahn?» – «Ich hole mir eine Glace. Kommst Du auch mit?» – «He, da vorne gibt es Kuchen, so gut!» Die Luft war erfüllt von Rufen, Lachen und Kreischen. Und vom Geruch von ganz viel Sonnencreme.

Die intensiv strahlende Sonne und die herrschende Hitze sorgten letztlich auch dafür, dass an diesem Nachmittag alles etwas gemächlicher, jedoch nicht mit weniger Plausch angegangen wurde. Neben Karussell, Ponyreiten, Stelzenparcours, Bastelstand, «Hau-den-Lukas», Geschicklichkeitsspielen und vielem mehr wurde eines von allen Kindern und Jugendlichen wie auch Erwachsenen sehr geschätzt: die Schattenplätze. Und die waren dank der vielen Bäume und den gedeckten Zwischengängen der Schulanlage auch in genügendem Masse geboten. Und von dort ging es dann ab ins nächste «Buden»-Vergnügen.