Mit Sophia ging gestern der letzte Tag der Eisheilligen zu Ende. Passend dazu stieg das Quecksilber im Fricktal auf über 20 Grad Celsius – und es soll weitersteigen. Laut Wettervorhersage erreichen die Temperaturen morgen 26 Grad Celsius. Der Übergang vom Frühling zum Sommer bahnt sich an. Doch wo kann man die Frühlingssonne am besten geniessen? Die az stellt Orte mit Sommerfeeling-Garantie vor.

Wer es sportlich und gesellig haben will, der kann auf den 18 Bahnen der Minigolf-Anlage des Sportcenters Bustelbach seine Treffsicherheit unter Beweis stellen: «Es ist ein Sport ohne Altersbeschränkung, bei dem man mit der Familie oder mit Freunden Zeit in der Natur verbringen und sich gleichzeitig miteinander messen kann», sagt Geschäftsführer Johannes Oehler und schiebt nach: «Der Spass steht natürlich im Vordergrund.» Für diejenigen, die jedoch ambitioniert das Eisen schwingen wollen: Die Bestmarke liegt bei 23 Schlägen.

Blaues Glace durch Algen

Wer nach dem Minigolf-Parcours noch Glace haben möchte, kann sich dies im Restaurant des Sportcenters schmecken lassen oder einen Abstecher in die Gelateria Carpe Diem nach Frick machen. Hier verkauft Federico Hochreuter hausgemachte Glace. «Bereits im März hat der Glace-Verkauf angezogen», sagt er und schiebt nach: «Ich denke, ab dieser Woche geht es so richtig los.» Ist das Wochenende heiss, verkauft er bis zu 100 Kilogramm der cremigen Köstlichkeit.

«Die Sorten, die am meisten verkauft werden, sind Cookies und Snickers», sagt er. In diesem Jahr hat er mehrere Neuheiten im Angebot. Unter anderem ein knallblaues Glace, das nach Apfel und Karamell schmeckt. «Durch den Einsatz von Algen erhält es die knallige Farbe», sagt Hochreuter, der dadurch auf künstliche Farbstoffe verzichten kann.

Auch auf dem Rhein ist für das Sommervergnügen einiges Geboten: Seit April kann man mit dem «Löwen von Laufenburg» über den Rhein schippern und den Anblick der historischen Altstädte und des idyllischen Ufers geniessen. «Besonders der Sonntagsbrunch mit Marmelade, Wurst, Käse und Lachsplatte ist begehrt», sagt Kapitän Jürgen Schroff, der an heissen Sommertagen die Abendschleusen-Fahrt empfiehlt: «Bei dieser kann man von Deck aus die Dämmerung geniessen und spüren, wie der laue Fahrtwind vorbeizieht. Wer nach seiner Arbeit noch die letzten Sonnenstrahlen des Tages mitnehmen möchte, der kann dies auf der «MS Stadt Laufenburg» tun und dort gleichzeitig sein Feierabend-Bier trinken. Unter dem Motto «R(h)ein zum Erholungsbier» werden dort freitags regionales Bier und feine Häppchen angeboten.

Der Sprung in den Rhein

Auch der Sprung ins kühle Nass darf für die Sommerfeeling-Garantie nicht fehlen: Im Strandbad Kuba hat die Wasserbecken-Temperatur bereits angenehme 23 Grad Celsius erreicht. Wer es lieber kälter möchte, kann mit einem beherzten Sprung vom Fünf-Meter-Turm in den derzeit 15 Grad Celsius warmen Rhein eintauchen. «Erst wenn sich über ein bis zwei Tage warmes und sonniges Wetter eingestellt hat, kommen die meisten», weiss Badmeister Maik Haake und schiebt nach: «Am Mittwochnachmittag könnte es den ersten kleinen Run geben.»