Fricktal Regio

So will die Planungsverband die Marke Fricktal stärken

Mit dem Aufbau einer regionalen Standortförderung soll die Wirtschaftskraft in der Region gestärkt werden. Ein Schwerpunkt ist dabei die Life-Science-Branche, die weiter gestärkt werden soll –etwa hier im Sisslerfeld. Archiv/Gerry Thönen

Mit dem Aufbau einer regionalen Standortförderung soll die Wirtschaftskraft in der Region gestärkt werden. Ein Schwerpunkt ist dabei die Life-Science-Branche, die weiter gestärkt werden soll –etwa hier im Sisslerfeld. Archiv/Gerry Thönen

Der Planungsverband Fricktal Regio setzt in der nächsten Legislatur bis 2021 auf Wirtschafts- und Tourismusförderung.

Die Ziele des Planungsverbands Fricktal Regio sieht Präsident Christian Fricker in der Wirtschafts- und Tourismusförderung, der Umsetzung des Raumplanungsgesetzes und der Energieregion als Plattform für Erfahrungsaustausch. An der konstituierenden Sitzung der Repla-Abgeordnetenversammlung herrscht stets Einstimmigkeit, was Aktionsradien und Personalentscheidungen anbelangt.

Dass sich die nächste Legislatur bis 2021 bezüglich Themenstellung nur wenig von der zurückliegenden unterscheiden wird, verdeutlicht Fricker, seines Zeichens auch Vizeammann von Frick. Aus seiner Sicht bleibt die Wirtschaftsförderung zentrales Anliegen, insbesondere was die Arealentwicklung Sisslerfeld anbelangt. Mehr noch: «Wir müssen kulturhistorische Signale setzen und am Gesamtkonzept Tourismus weiterarbeiten.»

Aushubdeponie in Eiken?

Was da eher bescheiden als «Rückblick» auf der Traktandenliste steht, entpuppt sich als klare Marschrichtung für die nächsten vier Jahre. Beispielsweise Konzepte für Altersbetreuung und Langzeitpflege im Fricktal, um in Kooperationen speziell Synergien nutzen zu können. Eine Deponie für sauberes Aushubmaterial im oberen Fricktal bleibt ebenfalls aktuell, zumal es in Eiken einen Standort geben könnte (die AZ berichtete).

Erklärtes Ziel von Repla-Chef Fricker ist ferner, eine Plattform für den Erfahrungsaustausch unter den Fricktaler «Energiestädten» zu realisieren. Und er kämpft auch weiter für die «Marke Fricktal», indem die Standortsuche für eine Autobahnraststätte in der Region laufen soll.

Ferner wünscht er sich, auf politischer Ebene die Idee der «strategischen Teilregionen» zu entwickeln. Das Thema «Mobilität» bleibt aus Frickers Sicht existent, speziell auch für das Sisslerfeld und die momentan diskutierte Erweiterung des Personenschienenverkehrs von Stein über Laufenburg nach Koblenz. Klar plädierte er für eine Revision des Rheinuferdekrets, um mehr Planungssicherheit für die Anrainer-Gemeinden schaffen zu können.

Vorstand bestätigt

«Wir haben eine Themenfülle, dürfen uns aber nicht in Details verlieren», appelliert der Präsident an die Abgeordnetenversammlung und attestiert «ein gutes Miteinander». Dies kommt auch mit der einstimmigen Wahl des Vorstandes zum Ausdruck, dem weiterhin angehören: Fredy Böni (Gemeindeammann Möhlin), Christian Fricker (Vizeammann Frick), Kathrin Hasler (Gemeindeammann und Grossrätin Hellikon), Sibylle Lüthi (Gemeindepräsidentin Kaiseraugst), Franco Mazzi (Stadtammann und Grossrat Rheinfelden), Robert Schmid (Gemeindeammann Bözen) und Meinrad Schraner (Vizeammann Laufenburg). Dass Fricker und Mazzi auch künftig das Präsidium bilden, erwies sich in der Abstimmung nur noch als Formsache.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1