Rheinfelden
Silberlinde beim Rheinfelder Bahnhofsaal fiel den Motorsägen zum Opfer

120 Jahre alt war die Silberlinde neben dem Haupteingang zum Bahnhofsaal. Doch trotz jahrelanger Versuche war sie nicht mehr zu retten: Sie musste vor allem auch aus Sicherheitsgründen beseitigt werden.

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Und wieder schwebt ein Baumteil in die Tiefe und landet dann im Transportwagen
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Schwere Maschinen im Einsatz
SIlberline beim Bahnhof Rheinfelden gefällt
Teilweise angefaulte Äste liegen zur Analyse bereit
Zwei Greifer begegnen sich
Abgesägte Baumäste werden mit dem Greifer auf ein Spezialfahrzeug verladen
Zwischendurch ist auch mal ein Kettenwechsel notwendig
Konzentration beim Kranfahren
Vorbeikommende Schulklassen verfolgen die Baumfällaktion aufmerksan

Und wieder schwebt ein Baumteil in die Tiefe und landet dann im Transportwagen

Peter Rombach

Die stattliche Silberlinde neben dem Haupteingang zum Bahnhofsaal liess sich trotz jahrelanger Versuche nicht mehr retten: Sie musste vor allem auch aus Sicherheitsgründen beseitigt werden. Experten schätzten das Alter des Baumes auf mindestens 120 Jahre. Am Dienstagmorgen rückte eine Spezialfirma mit schweren Gerät und Motorsägen an, um eine nicht leichte Aufgabe zu erledigen.

Die täglich stark frequentierte Bahnhofstrasse musste halbseitig gesperrt werden. Einfach nur umsägen, das wäre nicht gegangen, auch angesichts des mächtigen Grundstammes. Folglich blieb nichts anderes übrig, als mit einem Spezialkran, an dessen Spitze eine Säge- und Greifeinheit montiert ist, die Silberlinde stückweise zu zerlegen und die Astarme aus luftiger Höhe langsam herunterzuholen. Schon im vergangenen Jahr hatte sie kein Blätterwerk mehr getragen.

Fachleute gehen davon aus, dass der Wurzelstock vermutlich durch einen Pilzbefall abgestorben ist. Der markante Baum starb dann langsam ab, wird im Stadtbild nun fehlen. (ach)

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