Eiken
Sieben Workshops zu aktuellen Schul-Themen in Eiken

Im Zivilschutzausbildungszentrum Eiken versammelten sich rund achtzig Schulpflegemitglieder und Schulleiter aus dem Bezirk Laufenburg und folgten so der Einladung des Bezirksschulrates.

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Der Bezirksschulrat hatte zur Weiterbildungsveranstaltung eingeladen. zvg

Der Bezirksschulrat hatte zur Weiterbildungsveranstaltung eingeladen. zvg

Neben einem Eingangsreferat standen diesen sieben spannende Workshops zur Auswahl, die von zehn hochkompetenten und erfahrenen Kursleitern geführt wurden.

Urs Fricker, Präsident des Bezirksschulrates, begrüsste die Teilnehmenden herzlich, derweil Michael Bösiger, Mitarbeiter des Departements für Bildung, Kultur und Sport (BKS), Sektion Schulentwicklung, das Eingangsreferat «Standardisierte Leistungsmessung in der Volksschule» hielt.

Er ging dabei auf die bisherigen Erfahrungen im Kanton Aargau ein und stellte die Checks und Aufgabensammlungen im Bildungsraum Nordwestschweiz vor. Er stellte – insbesondere – deren Eckwerte, deren Stellenwert, den Umgang mit den Testergebnissen und deren Einführungsplanung eingehend vor.

Hohe Mutationsrate

Präsident Urs Fricker und Vizepräsidentin Gabi Bachofer fragten anlässlich der Tagungen der Vereinigung der Aargauer Schulpflegenden, was brennende Anliegen und bohrende Fragen der Behördenmitglieder aktuell sind.

Aus Erfahrung kennen die beiden gleichzeitig die Themen, welche immer wieder aufgegriffen werden müssen. Das sind insbesondere rechtliche Themen, aktuelle Entwicklungsprojekte wie die «Stärkung der Aargauer Volksschule» oder die Thematik «Kommunikation».

Auch ist sowohl Fricker als auch Bachofer bewusst, dass die Mutation in den Reihen der Schulpflegenden sehr gross ist, sodass Standardthemen immer wieder neu angegangen werden müssen.

Aus aktuellem Anlass wurde die – eigentlich im März angesagte – Weiterbildung auf Ende August verschoben, damit auch der Volksentscheid hinsichtlich der Zukunft der Aargauer Schule noch mit in die Planung einbezogen werden konnte.

Zwanzig Schulgemeinden schickten grosse Delegationen, nur deren zwei waren nicht vertreten, dafür meldeten sich auch Schulgemeinden ausserhalb des Bezirks, welche die Auswahl der Themen spannend fanden und daher gerne das perfekte Angebot nutzten.

Workshops zur Vertiefung

Neben Michael Bösiger, der sein Eingangsreferat mit einem dazu gehörenden Workshop ergänzte, thematisierte Hans Jürg Roth, Leiter Rechtsdienst BKS, das «Entscheiden». Mirjam Obrist, Leiterin Sektion Schulentwicklung BKS, erklärte das «Strategische Führen». Monica Morgenthaler, Leiterin Sektion Aufsicht und Beratung», erklärte den Weg der «Personalplanung zu 6:3». Vilma Müller und Maria Inés Varvajal stellten das Projekt «Gsund und zwäg» des Departementes Gesundheit und Soziales vor.

Kommunikation in Krisen

Nic Kaufmann, Kommunikationsberater, führte in die komplexe Herausforderung «Kommunikation bei Krisen und Ereignissen» ein und zeigte anhand eines praktischen Beispiels, wie eine solche ablaufen könnte.

Die Psychologinnen Muriel Altermatt, Sylvia Bach und Janine Helbling erklärten den Leistungsauftrag, die Arbeitsweise und die Zusammenarbeit des schulpsychologischen Dienstes mit der Schule. Ein kleiner, aber feiner Apéro nach rund der Hälfte des dreistündigen Anlasses ermöglichte den Kursteilnehmern, das Gehörte einzuordnen und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Das Seminar war eine Oase für die geforderten Schulpflegemitglieder, sich einmal geistig wie kulinarisch verwöhnen zu lassen, anstatt selber immer «geben zu dürfen».

Der Schulrat hat mit diesem Anlass eindrücklich aufgezeigt, dass die bewährten Stützen, Beat Bühlmann, Domenico Giglio und Simone Vögeli Rippstein, die neuen Mitglieder, Karina Haase und Alexandra Kölz, bestens integriert haben, und der Schulrat arbeitsfähig bleibt, wurde doch dieser Abend schon stark von den Neugewählten mitorganisiert und dadurch geprägt. (ua)