Laufenburg

Sie haben spürbare Freude am Gastgeben

Bertram Braun umsorgt die Gäste an der Tafel im Wohnzimmer. zvg

Bertram Braun umsorgt die Gäste an der Tafel im Wohnzimmer. zvg

Das Burgdiner will gehobene Gastronomie in privater Atmosphäre bieten. Am Samstag fand das erste Event statt. Bei der Premiere waren 11 Gäste zugegen – die Mund-zu-Mundpropaganda hat funktioniert.

Beim Besuch der az Aargauer Zeitung 48 Stunden vor dem ersten Laufenburger Burgdiner war die Stimmung bei Amely und Bertram Braun und Patrizia Münch-Scianna freudig erregt. «Wir freuen uns darauf, Gäste zu bewirten. Wir möchten andere Menschen glücklich machen, dann sind wir selber glücklich.»

Stilvollen Service bieten

Amely und Bertram Braun bewohnen das Haus «Zum Burgfried» in Laufenburg seit rund zwei Jahren. Nun bewirten sie einmal pro Monat bis zu 16 Gäste mit einem Sechs-Gänge-Menü und in einer zugleich privaten und gehobenen Atmosphäre. «Unser Ziel ist es einen möglichst gehobenen und stilvollen Service zu bieten», erklärt Bertram Braun.

Er und Tobias Münch werden hauptsächlich im Service im Einsatz sein. Die Küche ist in erster Linie das Reich von Patrizia Münch-Scianna. Sie ist ausgebildete Köchin und diplomierte Hotelière und hat in Fünfsternehäuserngearbeitet. Amely Braun wird ihr zur Hand gehen – aber auch im Service aushelfen.

Zahlreiche Bedingungen

«Wir müssen ein Wirtepatent vorlegen können und die Hygienebedingungen erfüllen, um die Bewilligung für unser Gastronomieevent zu erhalten», erzählt Amely Braun. Dank der Ausbildung und Erfahrung von Patrizia Münch-Scianna konnten die beiden befreundeten Ehepaare diese Vorgaben erfüllen. Und so wurde am Samstag erstmals das Braun’sche Wohnzimmer ausgeräumt und die Tafel gedeckt. «Pro Diner können wir 16 Gäste bewirten. Es ist möglich, dass wir eine grosse Tafel eindecken, aber auch kleinere, private Tische sind möglich», erklärt Bertram Braun.

Bei der Premiere am Samstag waren 11 zugegen – die Mund-zu-Mundpropaganda hat funktioniert. Eines ist den Veranstaltern wichtig: Der Abend soll nicht steif verlaufen. «Wir verstehen unser Angebot als Event», so Amely Braun. Die Küche ist zum Wohnzimmer hin offen, die Gäste können der Köchin über die Schulter blicken und Fragen stellen. Auch für Aussenanlässe wären die beiden Ehepaare gerüstet. Am Samstag fand wetterbedingt nur der Apéro im Freien statt, das Menü genossen die Gäste dann an der Tafel im Wohnzimmer.

Regionale Zutaten

Gekocht wird das Burgdiner wenn immer möglich mit Produkten aus der Region. Das jeweils aktuelle Menü ist auf der Website ersichtlich. «Pro Abend bieten wir ein Menü an, das auch etwas in die Seele der Gastgeber blicken lässt», umschreibt Amely Braun, «wir hoffen, dass wir Gäste aus dem ganzen Fricktal aber auch von weiter her bei uns begrüssen dürfen.» Und ihr Mann doppelt nach: «Wir werden die Idee sicher weiterentwickeln – wir haben noch viele weitere Ideen im Kopf.»

www.burgdiner.ch

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