Der TSV Frick Volleyball organisiert mit dem «Grossen Preis vom Fricktal – Osterlauf» in Eiken einen grossen Familienevent. Mehr als 1300 Läufer traten wieder in den verschiedenen Altersklassen und Disziplinen an.

Über Start und Zieleinlauf beim diesjährigen 53. Osterlauf hatten Niklas Stäuble und Celine Hüsser aus dem Kommandowagen bei der Sporthalle Lindenboden den besten Überblick. Stäuble moderierte die Läufe und hielt die Zuschauer über Lautsprecher auf dem Laufenden. Hüsser trug ihm die Informationen mit dem Laptop und den Meldungen von der Strecke zusammen. Daneben machten sich Sportler für den nächsten Lauf warm, da die Starts der verschiedenen Altersklassen und Disziplinen teilweise im Viertelstundentakt erfolgten. «Zum Laufen ist es gut. Ein paar Grad wärmer wären angenehm, aber es ist nicht zu kalt für die Läufer», kommentierte OK-Präsident Ivo Müller den wolkenverhangenen Himmel und die gelegentlichen Regentropfen.

120 Helfer stehen im Einsatz

Der «Grosse Preis vom Fricktal – Osterlauf» wird von der Volleyball-Abteilung des Turn- und Sportvereins Frick organisiert, der auch Müller angehört. «Es ist ungewöhnlich, dass ein Volleyballverein einen Lauftag durchführt», sagte Müller. Der TSV Frick Volleyball hatte die Organisation des Events 2012 von der Mehrkampfsportgruppe Frick übernommen, die 46 Jahre lang den Osterlauf veranstaltet hatte. Neben der finanziellen Einnahme stärkt die Veranstaltung auch den Zusammenhalt im Verein, meinte Müller. «Es ist wichtig, dass die Mitglieder etwas gemeinsam machen, dass alle im Gesamtverein zusammen wirken.» 120 Helfer vom Verein und Freiwillige waren bei der Veranstaltung als Streckenposten, bei der Bewirtung oder der Startnummernausgabe im Einsatz.

Wie in den vergangenen Jahren kamen rund 1300 Läufer nach Eiken. Die meisten Läufer starteten bei den Jugendläufen. Mit etwa 500 Anmeldungen machten die Jugendlichen mehr als ein Drittel der Sportler beim Osterlauf aus. Jonathan Ruchti kam als Fünfter von 15 Startern beim Lauf der männlichen Jugend B über 1650 Meter ins Ziel. «Heute ist es mir nicht so gut ergangen. Ich war einfach nicht fit», meinte der 13-jährige Zürcher, der mit seiner Familie angereist war. «Beim nächsten Mal wird es besser.» Etwa 43 Sekunden lag er hinter dem Erstplatzierten Mickael Marti.

Grosses Angebot in der Halle

Neben den Jugendläufen ist der GP Fricktal mit einer Länge von zehn Meilen der Höhepunkt des Osterlaufs. Hier traten 350 Läufer gegeneinander an. Bei den Frauen lief Sabine Kuonen als Erste durchs Ziel und bei den Männern setzte sich Tolossa Chenger durch. Auch Walking und Nordic Walking, über Distanzen von 6,1 Kilometer und 10,8 Kilometer, wurde angeboten. Hier meldeten sich gesamthaft 80 Sportler an. Beim Eiker Hasenlauf über 5,85 Kilometer traten 225 Männer und Frauen an. Nathalie Bischof aus Fislisbach kam als Siebte von 25 Läuferinnen ihrer Altersklasse ins Ziel. «Die Form und das Gefühl sind gut. Mein Ziel war es, unter 30 Minuten zu bleiben», erklärte Bischof. Das gelang ihr auch. Mit 29 Minuten und 26 Sekunden.

In der Sporthalle herrschte der grösste Trubel. Sportler machten sich frisch nach dem Lauf. Angehörige und Besucher stärkten sich beim Essangebot mit Bratwurst, Burgern oder Pommes frites und die Kuchentheke bot mit 50 selbst gemachten Kuchen und Torten eine schöne Auswahl. An verschiedenen Ständen konnten Laufschuhe, Sportbekleidung und Zubehör erstanden werden.

Auf der Hüpfburg und beim Kinderschminken kamen die Kleinsten zum Zug, während der Osterhase die Medaillen an die jungen Sportler verteilte. Bei den Jugendläufen gab es für alle Teilnehmer eine Medaille und für die besten Pokale. Bei den Erwachsenen winkten Preise für die besten Läufer, darunter auch vier Goldplättchen à fünf Gramm, da der Osterlauf auch ein AZ-Goldlauf war.