Es ist Freitagabend, die ersten Acts treten auf der Hauptbühne auf. Stefan Märke, Leiter des ‚Sichtfeld-Openairs’, nippt gelassen an seinem Bierbecher. «Das Sichtfeld-Openair richtet sich vor allem an das junge Partyvolk der Region. Die Musik der 12 Bands aus insgesamt vier Ländern reichte von Rock bis Electro und bis zu Rap». In diesem Jahr wurde zum ersten Mal in Hornussen, und nicht wie in den vergangenen zwei Jahren in Densbüren gefeiert. «Das Gelände hier ist viel übersichtlicher und weniger hügelig, ausserdem ist die Anbindung ans Stromnetz deutlich besser hier», erklärt Märke den Standortwechsel.

Neue Location in Hornussen

Der Name des Openairs richtet sich ursprünglich an die alte Location in Densbüren, passt aber auch bestens nach Hornussen. «Hauptgrund für diesen Namen war die tolle Sicht in Densbüren, ausserdem sollte der Name kurz und auf jeden Fall deutsch sein. Hier ist zwar die Sicht nicht mehr so schön wie in Densbüren, dafür haben wir in diesem Jahr besonders viel Wert auf eine aussergewöhnliche und originelle Ausstattung gelegt. Wir haben versucht, das Ganze wie eine Art Dorf aufzuziehen, so quasi ein kleines ‚Tomorrowland’ im Fricktal», erzählt Märke schmunzelnd.

Die Bemühungen um eine schöne Location zeigten sich sowohl in den selbst gebauten Bars wie auch im ganzen Rest der grosszügigen Infrastruktur, die von den rund 200 freiwilligen Helfern von der Planung bis hin zur Ausführung eigenständig konzipiert und gebaut wurden.

Stefan Märke zieht ein positives Fazit: «Gute Stimmung und mitreissende Acts, viele Leute trotz Regenschauern, keine Zwischenfälle und auch der neue Standort hat sich bewährt. Was will man mehr.» Die Besucher waren begeistert und viele davon werden die nächsten Jahre wieder mit dabei sein. Das liegt wohl auch daran, dass das OK des ‚Sichtfeld-Openairs’ eine gute Balance zwischen Professionalität und Spass an der Sache gefunden hat.