Fricktal
«Sicht Feld»-Festival wird internationaler und bekommt mehr Bands

Vom 9. bis 11. August findet das Open Air «Sicht Feld» auf dem Strihen ob Densbüren statt. Die Veranstalter behalten ihr musikalisches Konzept bei, streben allerdings Verbesserungen im Detail an.

Marco Weiss
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So sah das Festival «Sicht Feld» 2012 aus. Bis zu 2000 Zuschauer werden dieses Mal erwartet. ZVG

So sah das Festival «Sicht Feld» 2012 aus. Bis zu 2000 Zuschauer werden dieses Mal erwartet. ZVG

Privat

Drei Tage lang Musik hören, campieren und zusammen feiern. Die Veranstalter hoffen auf insgesamt 2 000 Zuschauer. Für ein erfolgreiches Festival-Wochenende wollen sie den Zuschauern einiges bieten: Das Line-up wird internationaler, es werden zwei Bands mehr auftreten und die einzelnen Events rücken näher zusammen.

Laut Stefan Märke vom Organisations-Komitee wurden die Verbesserungen möglich, weil die Organisatoren dieses Jahr mehr Zeit gehabt hätten und, weil die Bands mittlerweile wüssten, dass die Bedingungen für sie professionell seien, so Märke.

Aktuell überlegen die Macher noch, ob sie einen Bus anbieten sollen, der die Teilnehmer zum Festival bringt und wieder heimfährt. Knackpunkt ist, wie so oft, das Geld. «Der Bus sollte sich selbst tragen», nennt Märke als angestrebtes Ziel.

Insgesamt werden zwölf Bands auftreten. Das Line-up lässt sich nicht auf eine Stilrichtung festlegen. «Indierock und Hip-Hop stehen im Zentrum, doch auch Elektro wird – vor allem nach den Liveacts an der Bar – nicht zu kurz kommen», so Märke.

Ausserdem werde es in diesem Jahr zum ersten Mal eine Tanzperformance geben, so der Organisator. Sicher ist aktuell der Auftritt von fünf Bands: Alice Francis aus Deutschland, Wallace Vanborn aus Belgien, Alt F4, Stephen Fitzpatrick und Sickapplez aus der Schweiz.

Weitere Bands werden in den kommenden Tagen und Wochen auf der Website und via Facebook veröffentlicht.

Auch jetzt wird die Werbetrommel über Facebook kräftig gerührt: 340 Personen haben sich so bereits vorläufig angemeldet und 170 weitere überlegen noch. «Wir hoffen bei gutem Wetter auf 1000 Zuschauern pro Tag», gibt Märke als Zielmarke aus. Aber auch die Mund-zu-Mund-Propaganda sei wichtig, bekräftigt er.

«Am besten ist es, wenn die Besucher mit dem öffentlichen Verkehr anreisen», gibt Märke seinem Publikum noch einen Tipp.

Weitere Informationen unter: www.sichtfeld-openair.ch, www.facebook.com/sichtfeldopenair.