Stein
Selbstbestimmung ist Leitmaxime bei Beistandschaften

An einem Anlass wurde über das neue Kinder- und Erwachsenenschutzrecht informiert, das bei den Anwesenden noch einige Fragen offen liess.

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Grosses Interesse: Eveline Guggenbühl Höfert bei ihrem Referat in Stein.

Grosses Interesse: Eveline Guggenbühl Höfert bei ihrem Referat in Stein.

zvg

Insieme Frick, insieme Rheinfelden und die Stiftung MBF luden kürzlich zu einem Informationsabend über das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht, das am 1. Januar 2013 in Kraft getreten ist. Der Anlass stiess auf grosses Interesse.

Im ersten Teil referierte Eveline Guggenbühl Höfert, Bezirksgerichtspräsidentin in Laufenburg und Vorsitzende der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) Laufenburg über das neue Gesetz und erklärte, welche Arten von Beistandschaften möglich seien.

Dabei sei die grösstmögliche Selbstbestimmung der betroffenen Person die Leitmaxime. Es gehe darum, nur so viel wie nötig zu machen, und für die Betroffenen trotzdem die erforderlichen Hilfestellungen zu gewährleisten. Im Gegensatz zum früheren System können im neuen Kindes- und Erwachsenenschutzrecht die Beistandschaften massgeschneidert werden.

Nach einer kurzen Erfrischungspause hatten die Anwesenden die Möglichkeit, den drei Fachpersonen – Guggenbühl, Christine Glur und Beatrice Kuonen – Fragen zu stellen. Diese Möglichkeit wurde gut genutzt und es entstand ein reger Austausch. So machte insieme Rheinfelden spontan das Angebot, dass Eltern, die Fragen zu den neuen administrativen Anforderungen oder zur Führung der Buchhaltung haben, von ihnen Unterstützung bekommen. (AZ)

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