Laufenburg
Seit 25 Jahren im Einsatz für die Laufenburger Primarschüler

Der Verein Dopo Scuola hilft seit 25 Jahren Laufenburger Primarschülern bei den Hausaufgaben. Vier Frauen engagieren sich seit dem Gründungsjahr.

Marc Fischer
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Dora Ebner, Brigitte Bürge, Brigitte Madörin und Edith Kloter (v.l.) wurden von Präsidentin Beatrice Burgherr für 25 Jahre Mitarbeit geehrt.

Dora Ebner, Brigitte Bürge, Brigitte Madörin und Edith Kloter (v.l.) wurden von Präsidentin Beatrice Burgherr für 25 Jahre Mitarbeit geehrt.

mf

Vor 25 Jahren gründeten engagierte Frauen den Verein Dopo Scuola, mit dem Zweck, Primarschülern, die Unterstützung bei den Hausaufgaben benötigen, zu helfen. An der diesjährigen Generalversammlung wurden mit Dora Ebner, Brigitte Bürge, Brigitte Madörin und Edith Kloter vier Frauen geehrt, die seit der Vereinsgründung aktiv sind. «Ein solcher Einsatz über eine so lange Zeitdauer ist keineswegs selbstverständlich», so Präsidentin Beatrice Burgherr.

Derzeit sind 13 Frauen aktiv – jeden Nachmittag zwei. «Wir kommen also fast jede Woche einmal an die Reihe», führt Beatrice Burgherr aus. Die Aufgabenhilfe findet im Schulhaus Burgmatt statt, jeweils von Montag bis Donnerstag nach Schulschluss und bis maximal 17.30 Uhr. «Wir sind nicht dazu da, den Kindern die Aufgaben zu lösen», betont Burgherr, «aber wir helfen ihnen, Wege zu finden.» Derzeit nutzen neun Kinder das Angebot. Erfahrungsgemäss steigt die Zahl im Laufe des Schuljahres an. «Die Lehrpersonen empfehlen den Eltern, die Kinder bei uns anzumelden», erklärt die Vereinspräsidentin den Ablauf. Die Anmeldung sei kostenpflichtig (200 Franken pro Jahr) und verbindlich. Die Rechnungsstellung läuft über die Gemeinde, die auch eine begrenzte Defizitgarantie gesprochen hat.

Beatrice Burgherr freut sich, dass in letzter Zeit auch jüngere Frauen in der Aufgabenhilfe mitarbeiten. Und sie freut sich, dass die Kinder die Aufgabenhilfe grossmehrheitlich positiv empfinden. «Sie bauen sogar eine Beziehung zu uns auf und grüssen uns auch Jahre später noch auf der Strasse», so Burgherr.