Rheinfelden

Schwimmer werden vor gefährlichen Stellen im Rhein gewarnt

Die Stadt Rheinfelden und Gesundheitsforum machen mit Informationstafeln die Rheinschwimmer auf gefährliche Stellen im Fluss aufmerksam.

Die Stadt Rheinfelden und Gesundheitsforum machen mit Informationstafeln die Rheinschwimmer auf gefährliche Stellen im Fluss aufmerksam.

Die Stadt Rheinfelden und Gesundheitsforum machen mit Informationstafeln die Rheinschwimmer auf gefährliche Stellen im Fluss aufmerksam. Die badische Rheinseite fehlt auf den Schildern. Vom Schwimmen entlang dem deutschen Ufer raten Experten ab.

Rechtzeitig zum Start der Badesaison sind in Rheinfelden Informationstafeln für Rheinschwimmer aufgestellt worden. Auf dem Inseli, beim Strandbad, beim Messerturm und der Rheintreppe im Stadtpark Ost machen die Schilder auf die Gefahren beim Schwimmen im Rhein aufmerksam. Zudem wurden Flyer in allen Rheinfelder Schulen verteilt.

Die Stadt, das Gesundheitsforum Rheinfelden und die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft wollen mit ihrer Präventionsaktion Badeunfälle verhindern. An allen vier Standorten zeigen Karten die gefährlichen Stellen in diesem Rheinabschnitt, die nicht durchschwommen werden sollen: das Kehrwasser beim Messerturm, das Sankt-Anna-Loch zwischen dem Inseli und dem deutschen Ufer sowie der Bootshafen. Auch eine einfachere Strecke und eine andere Route für geübte, ortskundige Schwimmer wurden eingezeichnet.

Die Stadt Rheinfelden und Gesundheitsforum machen mit Informationstafeln die Rheinschwimmer auf gefährliche Stellen im Fluss aufmerksam.

Die Stadt Rheinfelden und Gesundheitsforum machen mit Informationstafeln die Rheinschwimmer auf gefährliche Stellen im Fluss aufmerksam.

Zu der deutschen Rheinseite sind aber auf den Tafeln keine Angaben zu finden. «Unsere Hinweistafeln zeigen die mögliche Schwimmroute entlang dem Schweizer Ufer. Vom Schwimmen entlang dem deutschen Ufer raten Experten dringend ab, ebenso vom Queren des Rheins», sagt Stadtschreiber Roger Erdin. Laut einem erfahrenen Rettungsschwimmer im Rhein schwimme denn auch niemand quer durch den Fluss.

Wie Erdin weiter erklärt, gibt es am Schweizer Ufer zahlreiche Zugänge zum Rhein und vor allem auch Möglichkeiten für einen Ausstieg, zum Beispiel die Rheintreppe im Stadtpark Ost, das Inseli, die Schifflände und das Strandbad. Dagegen finden sich auf der deutschen Seite wegen der topografischen Situation und der Eigentumsverhältnisse der Grundstücke nur ganz wenige Ein- und Ausstiegsstellen.

Untiefen und Felsformationen

«Oberhalb des sogenannten Höllhakens ist das Ufer zum Schwimmen ungeeignet, weil es Untiefen und Felsformationen gibt und Leitungen in den Rhein führen. Unterhalb ist ein Ausstieg aus dem Rhein nicht mehr möglich», so Stadtschreiber Erdin. Anschliessend folgt auf deutscher Seite der Hafen, der wegen der Schifffahrt sehr gefährlich und deshalb unbedingt zu meiden ist.

«Unsere badische Schwesterstadt propagiert das Rheinschwimmen nicht und hat darauf verzichtet, Tafeln anzubringen», sagt Erdin. Die Ortsgruppe Rheinfelden der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft organisiert aber unterhalb der alten Rheinbrücke und des Hafens im Juli und August jeden Donnerstagabend begleitete Schwimmen. Die Schwimmer werden mit einem Boot begleitet und danach mit einem Fahrzeug zum Startpunkt zurückgebracht.

Erdin: «Das ist im Unterschied zur Schweizer Seite ein willkommener Service, weil es unterhalb der alten Rheinbrücke keinen attraktiven Weg entlang dem Rhein gibt.»

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