«Holz ist nicht gleich Holz. In diesem Werkstoff steckt ein grosses Potenzial, das viele noch entdecken müssen». Dies ist, knapp zusammengefasst, die Botschaft der «Tage des Schweizer Holzes», die am letzten Freitag und Samstag an zahlreichen Orten der Schweiz stattfanden.

Mit dabei war auch die Firma Balteschwiler aus Laufenburg, die ihren Standort mit einer Investition von 14 Millionen Franken zu einem schweizweit bedeutenden Logistikzentrum ausgebaut hat.

Die Gäste durften die riesigen Lagerhallen mit ihren bis unter die Decke reichenden Regalen voller verschiedener Holzprodukte bestaunen. Sie erfuhren, dass hier täglich bis zu zehn Lw-Züge beladen werden. Gut zu wissen war auch, dass im Falle eines Brandes eine effiziente Sprinkleranlage anspringt, deren Pumpen ein 250 Kubikmeter fassendes Wasserreservoir zur Verfügung steht.

An verschiedenen Posten wurde über diverse Hölzer und deren Eigenschaften informiert. Modelle zeigten den Aufbau von Holzhäusern und Dachstöcken. Dass Holz nicht nur als gerade Bretter und Balken, sondern auch mit wunderschön geschwungenen Formen verwendet werden kann, zeigte die Firma Winkler aus Felsenau. Zwei kunstvoll gebogene Holzbadewannen zeigten, was für fantastische Produkte entstehen können. Holzbadewannen dringen als Nischenprodukte in einen Markt ein, der bisher von anderen Materialien beherrscht wurde.

Die unter dem Begriff woodvetia landesweit durchgeführten Holztage warben besonders für Schweizer Holz. In der Schweiz wächst pro Jahr mehr Holz, als verbraucht wird. Zudem kommen diesem nachhaltigen Rohstoff die kurzen Transportwege zugute.