Rheinfelden
Schützen mit positiven Ergebnis und einem Bekenntnis zum Standort Rheinfelden

Trotz grosser Renovationsprojekte im Elsässerhof, Hotel Eden im Park und «Häuser an der Martinsgasse» schliesst die Schützen Rheinfelden AG das Jahr 2017 positiv ab. Auch für die Zukunft sieht man sich gewappnet.

Drucken
Teilen
Der Neubau des Hotels Schiff – hier in einer Visualisierung – steht noch bevor.zvg

Der Neubau des Hotels Schiff – hier in einer Visualisierung – steht noch bevor.zvg

zvg

Trotz umfassender Renovationsarbeiten im Elsässerhof, im Hotel Eden im Park und im noch laufenden Projekt «Häuser an der Martinsgasse» schliesst die Schützen Rheinfelden AG das Geschäftsjahr 2017 erfreulich. Der Umsatz konnte erneut gesteigert werden. «Obwohl der Gewinn leicht unter dem Ergebnis 2016 liegt und die im Budget gesteckten Ertragsziele nicht ganz erreicht wurden, sind wir mit dem Geschäftsjahr 2017 zufrieden», sagt Hanspeter Flury, Vorsitzender der Geschäftsleitung.

Im Sommer bezog eine psychotherapeutische Abteilung der Klinik den aufwendig umgebauten Elsässerhof. Zudem wurden das Schwimmbad, 22 Zimmer und die Küche im Hotel Eden im Park saniert und standen den Gästen ab Herbst wieder vollumfänglich zur Verfügung. Diese Arbeiten im Elsässerhof und im Eden im Park haben mehr Zeit in Anspruch genommen als vorgesehen, die Umsatzeinbussen waren entsprechend höher als geplant. «Wir sind mit den Ergebnissen sehr zufrieden und freuen uns über die durchweg positiven Rückmeldungen der Gäste und Mitarbeitenden», wird Albi Wuhrmann, Mitglied der Geschäftsleitung, in einer Medienmitteilung zitiert.

Der noch laufende Umbau in der Martinsgasse schliesst im Sommer 2018 ab. Dann werden die heute dezentral organisierten Teams der Administration – Klinikadministration, Finanz- und Rechnungswesen, Personal, IT, Infrastruktur– die neuen Büroräumlichkeiten beziehen. In allen Bauprojekten lege der Schützen hohen Wert auf die deutliche Verbesserung der Energieeffizienz und die Umstellung auf erneuerbare Energien, heisst es in der Mitteilung weiter.

Gut vorbereitet in die Zukunft

Die neue Strategie unter dem Motto «agil und aufmerksam in die Zukunft» für die Jahre 2018 bis 2022 wurde im letzten Geschäftsjahr gemeinsam mit Mitarbeitenden erarbeitet. Sie schliesst nahtlos an die Themen der vergangenen Strategien «Wachstum» (bis 2012) und «Qualität und Prozesse» (bis 2017) an und bildet das Fundament, den anstehenden Herausforderungen im Gesundheitswesen und in der Hotellerie «mit Flexibilität und Dynamik zu begegnen», wie es in der Mitteilung heisst. Die Kernkompetenz des Schützen bleibe auch in Zukunft das bewährte Klinik-im-Hotel-Konzept. «In der Strategie verankert ist auch ein deutliches Bekenntnis zum Standort Rheinfelden», heisst es in der Mitteilung weiter, und Wuhrmann ergänzt: «Wir sind mit der Stadt eng verbunden und vernetzt. Rheinfelden ist und bleibt auch in Zukunft der Mittelpunkt unseres Wirkens, und wir setzen uns für eine lebendige Altstadt ein.»

Für das laufende Geschäftsjahr sind die Verantwortlichen zuversichtlich. Der Jahresstart sei «sehr gut gelungen». Jedoch beschäftigt die Unsicherheit im Tarifsystem «Tarpsy», das durch den Bundesrat per 1. Januar 2018 eingeführt wurde und die Vergütung der Leistungen in der stationären Psychiatrie schweizweit einheitlich regelt, die Verantwortlichen der Klinik stark. Verträge mit den Krankenkassen und -verbänden müssen neu ausgehandelt werden. «Wir gehen davon aus, dass wir bis Mitte Jahr alle Verträge unterschrieben haben, um Planungssicherheit zurückzugewinnen», wird Klinikdirektor Hanspeter Flury in der Mitteilung zitiert.

Neubau «Schiff» konkretisieren

Weiterhin beschäftigt die Verantwortlichen auch der anstehende Umbau im Hotel Schützen. Zurzeit werden die Ausschreibungsunterlagen erarbeitet mit dem Ziel, bis Ende 2018 über die konkreten Angebote der ausführenden Unternehmungen befinden zu können. Die beiden Klinikabteilungen vom Schützen werden für die Umbauphase ins Hotel Schiff verlegt.

Der Neubau vom Hotel Schiff soll gemäss dem Siegerprojekt von Miller & Maranta Architekten aus dem durchgeführten Wettbewerb 2015/16 erfolgen. Das durch die Begleitkommission gekürte Projekt wurde Anfang Juni 2016 der Öffentlichkeit vorgestellt. Die weitere Konkretisierung dieses Projektes wird im Anschluss an die Wiederaufnahme des Betriebs im renovierten Schützen erfolgen. (AZ)

Aktuelle Nachrichten