Rheinfelden
«Schützen» hat 5,5 Millionen Franken investiert: Patienten kommen in den Elsässerhof

Anfang Juli wird nun die Abteilung für intensive stationäre Psychotherapie von der Klinik Schützen in den Elsässerhof nach einer einjährigen Bauzeit umziehen.

Dennis Kalt
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Im Juli werden die ersten Patienten im Elsässerhof untergebracht.

Im Juli werden die ersten Patienten im Elsässerhof untergebracht.

Dennis Kalt

Die Geschichte des Elsässerhofs reicht weit zurück. Im Jahr 1764 beschreibt es die Rheinfelder Gebäudeschätzung als Hauptwache, die von der herrschaftlichen Gendarmerie genutzt wurde. Über die Zeit entstanden in der Liegenschaft Wohnungen. Ein Wirtshaus wurde eingerichtet und mehrere Geschäfte kamen dort unter. Anfang Juli wird nun die Abteilung für intensive stationäre Psychotherapie von der Klinik Schützen in den Elsässerhof nach einer einjährigen Bauzeit umziehen. Die Baukosten betrugen rund 5,5 Millionen Franken.

Im Elsässerhof können künftig 22 Patienten verteilt auf vier Doppel- und 14 Einzelzimmer untergebracht werden. Die Einzelzimmer haben eine Grösse von rund 20 Quadratemetern und sind mit einem kleinen Bad ausgestattet. «Die Gestaltung richtete sich an den Bedürfnissen der Patienten aus. Sie soll zur Genesung beitragen», sagt Chris Leeman, Vizepräsident des Verwaltungsrates der Schützen Rheinfelden Immobilien AG.

Wichtig war es für Leeman auch, die Liegenschaft mit Respekt für die Geschichte des Hauses zu erneuern: «Bei der Sanierung wurde viel Wert auf den Substanzerhalt gelegt.» Dabei kommen besonders die Holzdecken, die alten Holzbalken als Trägerstruktur auf den Bruchsteinfundamenten und der knarrende Fussboden zur Geltung.

Zuletzt wurde das Dach zurückgebaut und mit einer Terrasse versehen. Im Erdgeschoss entstanden Aufenthaltsräume, Arbeitsplätze für den Klinikbetrieb und eine Küche. In den oberen drei Stockwerken liegen die Patientenzimmer und Therapieräume.

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