Schupfart
Das Wetter macht den Segelfliegern einen Strich durch die Rechnung – die Organisatoren sind trotzdem zufrieden

Nach dem Auftakt am Donnerstag sollten über das Wochenende die weiteren Flüge des ersten Segelflug-Grand-Prix in Schupfart stattfinden. Sollten – denn: Wegen des schlechten Wetters konnte kein weiterer Flug mehr gewertet werden. Die Segelfluggruppe Basel-Fricktal zieht dennoch ein positives Fazit.

Nadine Böni
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Flieger am Boden: Beim ersten Fricktaler Segelflug-Grand-Prix konnte wegen des Wetters nur ein Wettflug durchgeführt werden.

Flieger am Boden: Beim ersten Fricktaler Segelflug-Grand-Prix konnte wegen des Wetters nur ein Wettflug durchgeführt werden.

Nadine Böni

Schon der Auftakt am Donnerstag war geprägt von Wetterkapriolen: Die 13 Piloten aus der ganzen Schweiz, die am ersten Segelflug-Grand-Prix in Schupfart teilnahmen, mussten jedenfalls lange auf den Start zum Wettflug warten. Auch an den Folgetagen – bis und mit Sonntag sollten die Teilnehmer täglich neue Routen fliegen – spielte das Wetter die Hauptrolle. Oder besser: den Spielverderber.

Zu wenig Thermik zum Fliegen

Am Freitag musste der Start zunächst bis in den frühen Abend verschoben und schliesslich abgebrochen werden. «Es gab zu wenig Thermik», sagt Hildi Schönmann, Medienverantwortliche des Grand Prix'. Am Samstag wurde der Wettflug von Anfang an neutralisiert, sprich: nicht gewertet.

Das Podest vom Donnerstag – 1. Ueli Messmer, 2. Fabian Durrer, 3. Richi Hächler – wurde letztlich zur Gesamtwertung.

Das Podest vom Donnerstag – 1. Ueli Messmer, 2. Fabian Durrer, 3. Richi Hächler – wurde letztlich zur Gesamtwertung.

zvg

Am Sonntag dann gab es immerhin etwas Hoffnung. Die Rennleitung schickte einen Motorsegler in die Luft, um die Bedingungen zu «schnüffeln» – so heisst es in der Fliegersprache, wenn die Thermik getestet wird. Aber: erneut zu wenig Aufwind. Somit stand Ueli Messmer, Sieger des ersten Tags, als Sieger des ersten Fricktaler Segelflug-Grand-Prix' fest.

Vielleicht nicht der letzte Grand Prix

Trotz Wetterpech ziehen die Organisatoren, die Segelfluggruppe Basel-Fricktal, ein positives Fazit. «Natürlich wären die Piloten gerne mehr geflogen», sagt Hildi Schönmann. Aber:

«Das Wetter gehört bei dieser Sportart eben dazu. Wir sind uns das also gewohnt.»

Bei allen Beteiligten sei über die Grand-Prix-Tage eine grosse Freude zu spüren gewesen. «So ein Event war für uns eine neue Erfahrung. Entsprechend sind wir zufrieden, dass alles so entspannt und reibungslos lief», sagt Schönmann. Die Segelfluggruppe lässt sich die Option offen, dereinst wieder einen Grand Prix zu organisieren – dann hoffentlich mit mehr Wetterglück.