Mit der Auflösung des Schulverbandes Eiken-Münchwilen-Stein sollten die Eikener Oberstufen-Schüler ab August 2019 nach Frick geschickt werden. Eine Stimmbürgerin stellte das infrage und führte aus, dass für viele Eltern auch der Schulstandort Gipf-Oberfrick interessant sei. Vizeammann Christoph Aebi betonte, dass erst nach einem Vergleich beider Standorte ein mündlicher Vertrag mit Frick gemacht worden war.

Eine weitere Stimmbürgerin schloss sich dem Antrag ihrer Vorrednerin an, dass der Gemeinderat die beiden Varianten unter finanziellen, pädagogischen und organisatorischen Aspekten vergleichen und prüfen solle. «Es wäre schön, wenn wir Einwohner eine Wahl hätten», meinte sie. Der Überweisungsantrag wurde mit einem Mehr von 78 Stimmen bei 24 Gegenstimmen angenommen.

Bei der Kreditbewilligung für die Änderung und Sanierung der Bergstrasse kritisierte ein Anwohner, dass durch die Verbreiterung der Strasse auf fünf Meter Privateigentum betroffen sei, während er gleichzeitig befürchtete, dass dadurch die Sicherheit abnehmen werde, wenn Verkehrsteilnehmer die Begebenheiten auf der dann ausgebauten Strasse falsch einschätzen würden. Seitens anderer Anwohner gab es für ihn Unterstützung, aber auch Widerspruch. Der eingebrachte Rückstellungsantrag wurde mit 79 Nein-Stimmen zu 25 Ja-Stimmen abgelehnt. Der traktandierte Antrag zur Bewilligung der Baukredite für Strassenbau mit 480'000 Franken, Wasserversorgung mit 280'000 Franken und Abwasserentsorgung mit 250'000 Franken wurde dann mit 91 Ja-Stimmen zu 25 Nein-Stimmen angenommen.

«Wir sind der Meinung, dass wir gut gearbeitet haben und den Steuerfuss senken können», erklärte Gemeinderat Ingo Anders. Der Steuerfussabtausch mit dem Kanton könne in Eiken vollzogen werden und der Steuerfuss von 114 auf 111 Prozent gesenkt werden. Beim Budget 2018 geht der Gemeinderat von einem Fehlbetrag von 19 926 Franken aus, während dieser 2017 noch bei 364 830 Franken lag. Das Budget 2018 mit einem Steuerfuss von 111 Prozent wurde – wie die übrigen Traktanden – genehmigt.