Laufenburg
Schulhaus Burgmatt II wird für 400000 Franken saniert

Das Schulhaus Burgmatt II in Laufenburg, das einst als KV-Schulhaus errichtete Gebäude, welches zuletzt von der Aargauischen Sprachheilschule (ASS) genutzt wurde, wird saniert. 400000 Franken hatte die Gemeindeversammlung bewilligt.

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Das Schulhaus Burgmatt II in Laufenburg, ursprünglich als KV-Schulhaus errichtet, wird saniert. – Foto: chr

Das Schulhaus Burgmatt II in Laufenburg, ursprünglich als KV-Schulhaus errichtet, wird saniert. – Foto: chr

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Laufenburg haben an der Einwohner-Gemeindeversammlung vom 18. Juni dieses Jahres dem Kreditbegehren von 400 000 Franken für den Ausbau und die Sanierung des Schulhauses Burgmatt II (ASS) zugestimmt. Die Sanierungsarbeiten sind aufgenommen und die Aufträge an verschiedene Unternehmer durch den Gemeinderat vergeben worden. Die Sanierungsarbeiten sollten bis zu den Herbstferien abgeschlossen sein.

Am 11. März 2012 haben die Stimmberechtigten des Kantons die Massnahmen zu Stärkung der Volksschule gutgeheissen. Wie in allen anderen Kantonen der Schweiz, mit Ausnahme des Tessins, dauert nun die Primarschule auch im Aargau neu 6 Jahre. Das hat zur Folge, dass weitere Abteilungen in den Primarschulhäusern untergebracht werden müssen. An der Laufenburger Einwohner-Gemeindeversammlung vom 28. Juni 2013 wurde einem Planungskredit «Schulsystem 6/3 und Kindergärten unter Einbezug des ASS-Gebäudes» zugestimmt. Im Laufe der Planungsarbeiten wurde jedoch festgestellt, dass die Unterbringung der Kindergärten im ehemaligen ASS-Gebäude aufgrund der sehr beschränkten Fläche im Aussenbereich wenig Sinn macht.

Noch keine energetische Sanierung

Der am 18. Juni dieses Jahres bewilligte Kredit von 400 000 Franken umfasst folgende Leistungen: Raumstrukturierung inklusive Teilsanierung für zwei Schulzimmer im Untergeschoss; Erstellung von vier Gruppenräumen in den Gängen des Schulhauses Burgmatt; Mobiliar der neuen Schulräume und Gruppenräume. Die Gesamtkosten für die energetische Sanierung, den Ausbau Untergeschoss und Erdgeschoss belaufen sich auf 1,45 Millionen Franken. Aus finanziellen Gründen wird in einem ersten Schritt auf die energetische Sanierung, bestehend aus Sanierung Fenster, Sanierung Fassade und Sanierung der Dachfläche verzichtet. Diese sollen gemäss Investitionsprogramm zu einem späteren Zeitpunkt realisiert werden. (az)