Rheinfelden
Schüler gehen das Güsel-Problem kreativ an

Sie wollen ein «sauberes Fricktal». In Rahmen dieser Aktion entstehenan den Rheinfelder Schulen49 Plakate. Jedes Werkist einzigartig. Die Aussage hingegen ist überall die gleiche: «Stopp dem Littering».

Susanne Hörth
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Stadträtin Béa Bieber, Schulleiterin Rosemarie Flachmann und Schulleiter Beat Petermann präsentieren ein von den Schülern gestaltetes Plakat zur Aktion «Sauberes Fricktal». sh

Stadträtin Béa Bieber, Schulleiterin Rosemarie Flachmann und Schulleiter Beat Petermann präsentieren ein von den Schülern gestaltetes Plakat zur Aktion «Sauberes Fricktal». sh

Achtloses Wegwerfen von Abfall im öffentlichen Raum – Littering – ist ein Problem, mit dem sich die Gemeinden ständig auseinandersetzen müssen. Bereits 2011 hat der Planungsverband Regio Fricktal die Gemeinden mit «Sauberes Fricktal» zu einer gemeinsamen Aktion aufgerufen. Mehr als die Hälfte der Verbandsgemeinden nahmen mit individuellen Aktivitäten an «Sauberes Fricktal» teil. Dem Aufruf zum freiwilligen Mitmachen ist Rheinfelden auch dieses Jahr wieder gefolgt.

Wie Stadträtin Béa Bieber am Dienstagnachmittag im Schulhaus Engerfeld erklärte, war es für die Behörden insbesondere wichtig, dass das stets aktuelle Thema Littering in der Schule präventiv behandelt wird.

Mit ihrer Anfrage bei den Verantwortlichen der Kreisschule Unteres Fricktal (KUF) und dem Schulkreis Altstadt bezüglich Mitmachen bei der Aktion «Sauberes Fricktal» stiess sie auf offene Ohren. Vom Kindergarten bis zur Oberstufe beteiligen sich die Schulklassen, unterstützt von ihren Lehrkräften an dem Projekt. Der Planungsverband unterstützt die teilnehmenden Gemeinden mit einem möglichen Ideenkatalog, gibt Tipps, wie die das Thema «Sauberes Fricktal» praktisch umgesetzt werden könnte. Die Rheinfelder Schulen entschieden sich für eine Plakat-Präventionsaktion.

Der Weg ist das Ziel

«Bei der Ideensuche und Gestaltung der Plakate haben wir den Schülern freie Hand gelassen», erklären Rosemarie Flachmann (Schulleiterin Schulkreis Altstadt) und Beat Petermann (Schulleiter KUF). Der Weg ist das Ziel: In diesem Sinne haben die Rheinfelder Kinder und Jugendlichen Ideen zusammengetragen, Entwürfe gefertigt, über endgültige Varianten abgestimmt und sich gemeinsam mit Farbe und Pinsel an die Ausfertigung der Werke gemacht. Noch sind die grossen Plakate mit dem Label «Sauberes Fricktal» nicht alle fertig. Das wird aber spätestens am 11.Mai der Fall sein. Dann werden die Mitarbeiter vom Gemeindewerk die insgesamt 49 Plakate an möglichst gut frequentierten Orten in der ganzen Stadt aufhängen.

Vom Ideensammeln über das Umsetzen bis hin zum Präsentieren der aussagekräftigen Werke ist die Plakataktion ein intensiver Denk- und Schaffensprozess für die Rheinfelder Kindergärtler und Schüler.

Mit den von ihnen gefertigten Plakaten machen sie nicht nur deren Betrachter darauf aufmerksam, dass der Güsel nicht achtlos irgendwo hingeworfen werden darf. Auch sie selber werden durch die Aktion einmal mehr darauf sensibilisiert, wie wichtig es ist, mit dem eigenen Handeln einen Beitrag zur sauberen Umwelt beizusteuern.

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