Rheinfelden

Schulanlage Engerfeld wird eingeweiht

Harmonisch miteinander verbunden: rechts die alte Schulanlage mit Biotop, links das neue Gebäude mit kleinem Teich.

Durch Sanierung und Neubau können im Rheinfelder Engerfeld mehr Klassen unterrichtet werden.

«Sehr gut gerüstet für die Herausforderungen der Zukunft ist die Schulanlage Engerfeld durch den Neubau des Berufsbildungszentrums Fricktal sowie der Sanierung des Bestandsbaues der Kreisschule Unteres Fricktal», sagte Franco Mazzi, Stadtammann von Rheinfelden, in seinen Ausführungen zur offiziellen Einweihungsfeier am Samstag.

Und weiter: «Damit konnte eines der grössten Projekte der vergangenen Jahre, verbunden mit Investitionen von 30 Millionen Franken, erfolgreich und termingerecht abgeschlossen werden.»

Zum einen wurde die schon vorhandene Schulanlage saniert. Diese wird damit allen sicherheitsspezifischen und schulischen Anforderungen gerecht. Abgeschlossen werden konnten die Arbeiten dazu im Sommer.

Zum anderen war ein Neubau erforderlich, weil diverse Reformen einen zusätzlichen Raumbedarf von 17 Zimmereinheiten in der Kreisschule Unteres Fricktal sowie weiteren 14 Zimmereinheiten im Berufsbildungszentrum notwendig machten.

Die Kantonale Schule für Berufsbildung wird ebenfalls in die Schulanlage integriert. Ab 2020 kommen dann in den Erweiterungsbau auch die Schülerinnen und Schüler der Berufsschule für Gesundheit und Soziales.

Regierungsrat Alex Hürzeler sagte, dass es äusserst wichtig sei, mit der Schaffung von Kompetenzzentren die Ausbildung an zentralen Standorten im Kanton zu konzentrieren.

Die Architekten Marc Bühler und Patrick Schrepfer, verantwortlich für die Generalplanung und Bauleitung, gingen rückblickend auf die sehr speziellen Aufgaben mit dem Bau auf der grünen Wiese ein.

Neuinterpretationen und gleichzeitig eine harmonische Gesamteinheit umzusetzen war dabei das Ziel. Dazu verwendeten sie Backsteinmaterial und versahen es behutsam mit modernen und gestaffelten Elementen. Das Biotop wurde erhalten, eine kleine Teichanlage kam hinzu.

«Schulanlage hat ihren Charakter behalten»

«Bauarbeiten bei laufenden Schulbetrieb über einen Zeitraum von zwei Jahren – das war natürlich für alle eine anspruchsvolle Zeit, die wir jedoch hervorragend gemeistert haben» bedankte sich Hans Marthaler, Rektor am Berufsbildungszentrum, für Geduld und Verständnis.

Im Untergeschoss des Neubaus befindet sich die Mensa. Schreiner, Bekleidungsgestalter Anlagenapparatebauer, Informatiker, Kosmetikerinnen, Elektromonteure und Lernende der kaufmännischen Berufe haben ihre Domizile vom Erdgeschoss bis in die dritte Etage.

«Die Schule hat auch mit dem Neubau ihren optischen Charakter, ihre Offenheit und ihre Funktionalität behalten» betonte Beat Petermann, Schulleiter der Kreisschule Unteres Fricktal.

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