Stein
Schnelle Beine brauchen guten Boden

Die regionale Leichtathletikanlage muss saniert werden, der Belag löst sich auf. Möglicherweise bereits im kommenden Jahr, spätestens aber 2013 soll der Startschuss für die Sanierungsarbeiten der regionalen Leichtathletikanlage in Stein fallen.

Marc Fischer
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Möglicherweise bereits im kommenden Jahr, spätestens aber 2013 soll der Startschuss für die Sanierungsarbeiten der regionalen Leichtathletikanlage in Stein fallen. Derzeit werden ein entsprechendes Projekt ausgearbeitet und Geldgeber gesucht. Die Fricktaler Gemeinden wurden bereits um einen Solidaritätsbeitrag gebeten.

Belag muss erneuert werden

Walter Leimgruber junior, Präsident der Betriebskommission der regionalen Leichtathletikanlage, bestätigte auf Anfrage, dass erste Schritte zur vollständigen Sanierung der Anlage eingeleitet worden sind. Ein Gremium befasse sich mit der Projektierung und der Finanzierung.

In Betrieb genommen wurde die regionale Leichtathletikanlage Stein im Jahr 1997. Letztes Jahr wurde die Anlage mit einem neuen Garderobengebäude weiter aufgewertet. Doch nun ist der Belag sanierungsbedürftig, wie Leimgruber ausführte. «Er löst sich auf und hat noch eine Lebensdauer von höchstens zwei Jahren.» Zudem müsse die Anlage auch wieder an die Richtlinien des internationalen Leichtathletikverbandes angepasst werden. Im Bereich der Weitsprunganlage sind diesbezüglich Angleichungen nötig.

Kosten noch unklar

Das endgültige Projekt ist noch nicht ausgearbeitet. So ist es durchaus möglich, dass auch noch Arbeiten am Untergrund oder im Bereich der Entwässerung anstehen. Deshalb sei die Höhe der Kosten auch noch unklar, führte Leimgruber aus.

Möglicherweise wird im Zuge der Sanierungsarbeiten auch der Rasen des Fussballplatzes erneuert. Dies sei allerdings «Sache der Gemeinde», so Leimgruber.

Obwohl die Investitionssumme noch nicht beziffert werden kann, wurde vom Trägerverein der Anlage bereits eine Anfrage an die Fricktaler Gemeinden für einen Solidaritäts-Beitrag in der Höhe von fünf Franken pro Einwohner gerichtet, wie Adrian Weber, Gemeindeammann von Herznach und Mitglied des Trägervereins bestätigt. Die Anfrage sei bereits jetzt erfolgt, damit die Gemeinden die Gelegenheit hätten, den Betrag auf zwei Budgetperioden aufzuteilen.

Unterstützung aus Laufenburg

Bereits beim Bau der Anlage hatten sich die Gemeinden finanziell beteiligt. Im Gegenzug steht die Anlage allen Schulen und Vereinen des Fricktals zur Benützung offen. Neben den Gemeindebeiträgen soll die Sanierung mit Eigenmitteln des Trägervereins, Sport-Toto-Beiträgen und Sponsorengeldern finanziert werden, so Weber.

Der Stadtrat von Laufenburg unterstützt das Projekt. Wie er bekannt gab, nimmt er für die Jahre 2012 und 2013 einen Beitrag von 2.50 Franken pro Einwohner ins Budget. «Nun hoffen wir, dass die anderen Gemeinden nachziehen und die Beiträge an den Gemeindeversammlungen auch gesprochen werden», kommentierte Walter Leimgruber die Nachricht aus Laufenburg.

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