Rücktritt

Schmid ist auch Kommando der Stützpunktfeuerwehr Frick los

Andreas Schmid gibt auch Kommando der Stützpunktfeuerwehr Frick ab

Andreas Schmid gibt auch Kommando der Stützpunktfeuerwehr Frick ab

Andreas Schmid ist nun auch das Kommando der Stützpunktfeuerwehr Frick los. Grund ist eine Strafuntersuchung gegen ihn wegen Unregelmässigkeiten beim Kantonalen Katastrophen-Dienst, den Schmid ebenfalls führte.

Schmid hat als Konsequenz der Anzeige der Stützpunktfeuerwehr seinen sofortigen Rücktritt angeboten. Auf Montagmittag hatte daher Gemeindeammann Toni Mösch zu einer ausserordentlichen Sitzung der Konferenz der drei Gemeinderäte Frick, Gipf-Oberfrick und Oeschgen einberufen, um «die Angelegenheit zu besprechen und das weitere Vorgehen zu beschliessen.».

Diese laut Feuerwehr-Vertrag zuständige Konferenz hat beschlossen, den Rücktritt von Andreas Schmid anzunehmen. Und sie hat auch gleich einen Nachfolger gewählt. Es ist Urs Keller, der bisher als Vizekommandant amtete. Er wrid zugleich zum Major befördert.

Rücktritt vom Rücktritt

Neu als Vizekommandant amtiert, ebenfalls mit sofortiger Wirkung und gleichzeitiger Beförderung zum Hauptmann, der 42-jährige Andreas Fahrni. Der 50-jährige Urs Keller, seit 1999 Vizekommandant, hatte eigentlich geplant, nach 30 Jahren Feuerwehrdienst Ende Jahr aufzuhören. Er hat sich nun aber, wie er gegenüber az sagt, unter den gegebenen Umständen bereit erklärt, von seinem angekündigten Rücktritt abzusehen und «noch ein Jahr anzuhängen».

In einem Rundschreiben, das von Gemeindeammann Toni Mösch, Gemeindeschreiber Heinz Schmid und Kommandant Urs Keller unterzeichnet ist, wurden die über 100 Angehörigen der Stützpunktfeuerwehr persönlich über den Wechsel informiert. Die Konferenz bedankt sich darin auch ausdrücklich bei Schmid für den langjährigen Einsatz.

Worte des Danks

Schmid ist damit innert Wochenfrist gleich von zwei Ämtern zurückgetreten. Ende letzter Woche hatte Schmid bereits das Kommando des Kantonalen Katastrophen Einsatzelements (KKE) mit sofortiger Wirkung abgeben. Grund dafür ist eine Strafuntersuchung, die die Departementsvorsteherin Susanne Hochuli gegen Schmid wegen finanziellen Unregelmässigkeiten eingeleitet hat.

Laut leitendem Oberstaatsanwalt Philipp Umbricht geht es um ein Vermögensdelikt; es sei «keine gewaltige Geschichte», über die Höhe des Betrages könnten aber noch keine Angaben gemacht werden.

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