Sulz
Schlussakkord von «Sulz tönt» fand in luftiger Höhe statt

Die Musikgesellschaft Sulz schloss ihre Feiern zum 150-jährigen Bestehen ab: 10 000 Franken gingen an Organisationen, die Nachwuchsmusiker fördern.

Hans Christof Wagner
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Die Hälfte des Reingewinns von «Sulz tönt» kommt dem Nachwuchs zugute. Die symbolische Übergabe erfolgte auf dem Cheisacherturm.

Die Hälfte des Reingewinns von «Sulz tönt» kommt dem Nachwuchs zugute. Die symbolische Übergabe erfolgte auf dem Cheisacherturm.

Hans Christof Wagner

18'000 Franken Reingewinn hat die Musikgesellschaft Sulz an den drei Festtagen von «Sulz tönt» im September vergangenen Jahres einspielen können. Wie das OK schon seinerzeit versprach, soll die Hälfte davon der Nachwuchsförderung in der Region zugute kommen.

So wurden am Sonntag 10'000 Franken, der Verein hatte den Betrag aus eigenen Mitteln um 1000 Franken aufgerundet, symbolisch übergeben: 5000 Franken gehen an die Musikschule Region Laufenburg, 3500 Franken an die Jugendmusikschule Region Laufenburg und 1500 Franken ans Jugendspiel Geissberg. Die Vertreter der Einrichtungen – Cornelia Steinacher, Elisabeth Keller, Kurt Obrist und Markus Hiebler – nahmen die Beträge gestern symbolisch in Empfang.

Übergabe auf dem Cheisacherturm

Die Musikgesellschaft Sulz hatte sich für den Cheisacherturm als Übergabeort aus zwei Gründen entschieden: Im April 2013 empfing sie dort schon die mehr als 300 Sponsoren der Festaktivitäten. Zudem steht der Turm geografisch in der Mitte der Gemeinden, in denen die geförderten Einrichtungen Mitglieder haben. Über die Aufteilung der Summe entschied der Vorstand vor allem nach der Grösse der jeweiligen Musikschule.

MG-Präsident Alex Stäuble sprach gestern von «drei wundervollen Tagen im September». Besonders die Kinder aus Kindergarten und Primarschule von Sulz hätten sich über ihren Auftritt sehr gefreut, sagte Stäuble. Diese hatten die Jubiläumsfeiern der Musikgesellschaft nicht nur musikalisch begleitet, sondern auch kleine Windräder in den Festfarben grün, gelb und violett gebastelt.

Ein solches Windrad hielt Stäuble auch bei der Übergabe auf dem Cheisacherturm in die Höhe. Er erinnerte auch an den eigens für die Festtage von Emil Wallimann komponierten Cheisacherturm-Marsch, der bei «Sulz tönt» uraufgeführt wurde. Rund 300 Musiker hätten das Werk auf dem Turnhallenplatz von Sulz zum Klingen gebracht.