Derzeit baut die Stiftung MBF in Stein direkt an der Zürcherstrasse in drei Gebäuden 38 Wohn- und 18-Atelierplätze sowie Büroarbeitsplätze. Die Arbeiten am 20-Millionen-Projekt sind auf Kurs (die AZ berichtete).

Nun nimmt die Stiftung MBF den nächsten Schritt des Projekts «Wohnen – Ateliers 2020» in Angriff. Ab kommendem Montag, 4. Juni, liegt auf der Steiner Gemeindeverwaltung das Baugesuch für die Sanierung und den Umbau des Wohnheims Rüchlig auf.

Neu auch ein Atelier

1991 wurde dort der Betrieb aufgenommen. Derzeit sind in den zwei Gebäuden je zwei Wohngruppen untergebracht, die insgesamt 30 Wohnplätze bieten. Nach der Sanierung und dem Umbau sind noch drei Wohngruppen mit je sechs Wohnplätzen sowie ein Atelier mit acht Plätzen geplant, wie MBF-Geschäftsleiter Jean-Paul Schnegg sagt. «Die Wohngruppe mit angegliedertem Atelier ist für Menschen mit Behinderung und Demenz gedacht», so Schnegg.

Neben dem Umbau sind auch eine Sanierung der WG-Küchen, der Nassbereiche, eine energetische Sanierung und eine Umgestaltung des Aussenbereiches vorgesehen. Die wegfallenden Wohnplätze werden mit dem Neubau kompensiert. Die Kosten für das Projekt belaufen sich laut dem MBF-Geschäftsleiter auf rund 3,5 Millionen Franken.

Bewohner ziehen in den Neubau

Die Stiftung MBF hat den Baustart für die Sanierung erst im kommenden Jahr geplant, wenn der Neubau fertiggestellt ist. «Die Bewohnenden des Wohnheims Rüchlig werden dann in den Neubau umziehen», so Schnegg. Erst danach – etwa Mitte August 2019 – sollen die Umbauarbeiten beginnen. Die Verantwortlichen rechnen mit einer Bauzeit von rund einem Jahr.