Zeihen

Sanierung der Trafostation dauert rund vier Wochen

Karl Schmid und Pius Bussinger – Mitglieder der Elektrakommission – in der alten Schaltanlage. kpf

Karl Schmid und Pius Bussinger – Mitglieder der Elektrakommission – in der alten Schaltanlage. kpf

Neun Trafostationen versorgen das Zeiher Stromnetz mit der nötigen Energie; das Herz der Anlage ist die Trafostation Dorf. Jetzt wird das Stück saniert.

Neun Trafostationen versorgen das Zeiher Stromnetz mit der nötigen Energie; das Herz der Anlage ist die Trafostation Dorf, die den Strom, der aus Frick über Ueken zugeführt wird, an die andern acht Stationen verteilt.

Die Mittelspannungs-Schaltanlage in der Trafostation Dorf stammt aus den Sechzigerjahren und wird nun komplett ersetzt. Grund dafür seien einerseits die gestiegenen Anforderungen an die Sicherheit und andererseits die Tatsache, dass Ersatzteile für die alte Anlage nicht mehr erhältlich sind, so Pius Bussinger von der Elektrakommission Zeihen.

Obwohl seit Montag mitten im Dorf fleissig gearbeitet wird, sollen die Zeiher Stromkonsumentinnen und Konsumenten von der Sanierung nichts merken. «Dank ausgeklügelten Schaltprogrammen wird es, wenn alles nach Plan läuft, nicht zu einem Stromausfall kommen», so Pius Bussinger weiter.

Notstromgenerator im Einsatz

Möglich seien diese Schaltprogramme nur dank einer akribischen und aufwendigen Vorbereitung. Karl Schmid, ebenfalls Mitglied der Elektrakommission, und Pius Bussinger führen die Umschaltungen streng nach Schaltplan und in aufwendiger Handarbeit, die einiges an Konzentration erfordert, durch. Während der Sanierungsphase müssen die andern acht Trafostationen die Aufgaben der Trafo Dorf übernehmen. «Dies geht natürlich nur während einer begrenzten Zeit und ist keine langfristige Lösung», erklärt Pius Bussinger. Während einzelnen Tagen muss sogar auf einen Notstromgenerator zurückgegriffen werden. Dieser kommt per Lastwagen und wird an die Trafostation in der Widenmatt angeschlossen.

Momentan sind Elektriker dabei, die alte Anlage zu demontieren und zu entsorgen. «Danach wird der Schaltraum innen neu gestrichen», so Pius Bussinger weiter. Bereits eingebaut ist eine Entwässerung im Kabelkeller, um zukünftige Wassereinbrüche – wie sie bereits vorgekommen sind – zu verhindern. Anfangs Juni wird die neue Anlage geliefert und montiert.

Auch der Iberg wird verkabelt

Pius Bussinger freut sich, wenn die Anlage dann Mitte Juni in Betrieb genommen werden kann. Die gesamte Sanierung koste rund 170 000 Franken.

Der Umbau der Trafostation Dorf ist nach der Umstellung von Freileitungen auf Kabelleitungen Richtung Eichwald im Jahre 2012 sowie der Renovierung der Trafostation Ebnet eine weitere Etappe zur sukzessiven Erneuerung des gesamten Netzes. Bald sollen in Zeihen auch die letzten freistehenden Strommasten der Vergangenheit angehören. «Das nächste grössere Projekt ist die Verkabelung des Weilers Ibergs sowie die Zusammenlegung der Trafostationen Iberg Ost und Iberg West», so Pius Bussinger.

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