Fricktal
Rohkost, die nicht nur schmeckt, sondern gesund und froh macht

Interessierten Frauen und Männernwurde in einem zweitägigen Rohkostseminar bei Urs und Rita Hochstrasser in Effingen die Vielfalt und die Vorzüge der veganen Ernährungsweise aufgezeigt.

Nancy Holten
Drucken
Teilen

Mit Humor und vielen Hintergrundinformationen garniert, bereitete Urs Hochstrasser zusammen mit seiner Frau Rita live vor den Seminarteilnehmer die Speisen zu.

Urs Hochstrasser ernährt sich seit über 20 Jahren mit veganer und thermisch unbehandelter Nahrung. Auszug aus seinem aktuellen Buch «Rohkost vom Feinsten», welches er mit seiner Frau Rita geschrieben hat: «Nach einer Karriere im Gastgewerbe mit Spezialfach «Food and Beverge (Abteilung Restaurant), stellte sich mir die Frage, ob der Mensch für die Karriere oder umgekehrt, diese für den Menschen da sein müsste. Ich entschied mich, den Menschen vor die Karriere zu setzen.»

Und so fing er in der Bircher-Benner-Klinik seine Laufbahn auf diesem Gebiet an. Als er das Elend der Patienten sah, wurde ihm schnell klar, dass in unserem Ernährungssystem etwas drastisch schief läuft. Er las sich durch die vielen geschriebenen Erfahrungen von Bircher-Benner und anderen Autoren.

«Als ich las, dass Bircher-Benner durch den Einsatz von Rohkost viele Menschen zur Gesundheit zurückführte, den Gebrechlichen zu ihrer Vitalität verhalf und scheinbar unfruchtbaren Frauen dabei helfen konnte, wieder Kinder zu bekommen, war mein Gutglauben schon strapaziert. Ich wollte es jedoch wissen und beschloss, mich die nächsten zwei Monate strikt und ausschliesslich von Rohkost zu ernähren.» Nach seinen Erzählungen fühlte er sich nach dieser Zeit so gut, dass er beschloss, dabei zu bleiben. Heute geben er und seine Frau diese Erfahrungen im neuen Zentrum für Rohkost und Gesundheit in Effingen mittels Seminaren und Infoabenden weiter.

Und es schmeckt auch noch

Gleich zu Beginn des Seminars bereitete Urs Hochstrasser innerhalb weniger Minuten einen «Milchshake» aus Mandelpüree, Banane, Apfeldicksaft und Wasser im Mixer zu und offerierte diesen.

«Hmmm...», raunte es durch die Runde. Erstaunt und mit Lust auf mehr, schauten die Interessierten zu, wie aus angekeimten Wildroggen, Tomaten, Agavendicksaft, Olivenöl, italienischen Gewürzen, Tamari, Nelken, Koriander und Muskat eine Sauce Bolognese gezaubert wurde. Passend dazu wurden Gemüsenudeln aus Steckrüben serviert.

Nach dem reichhaltigen Buffet und anschliessendem Dessert beantwortete der weit gereiste Gourmet die Fragen der Teilnehmer, sodass sie mit vielen neuen Ideen nach Hause fahren konnten.

Aktuelle Nachrichten